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06.04.2006

11:00 Uhr

Schlappe für Daniel Craig

Der neue Bond kann nicht pokern

Daniel Craig, neuer Agent 007, entwickelt sich immer mehr zum „Anti-Bond“: Er mag keine Waffen, kommt mit Gangschaltungen in Sportwagen nicht zurecht, trägt beim Bootfahren eine Schwimmweste und setzt nun noch einen drauf.

HB LONDON. Der 37-Jährige, ohnehin schon umstrittener neuer Darsteller des Geheimagenten James Bond, kann nicht pokern. Das berichtete am Donnerstag die britische Boulevardzeitung „Sun“: „Er hat erneut für höhnische Lacher gesorgt, als die Produzenten herausfanden, dass er einen „Royal Flush“ nicht von einem „Full House“ unterscheiden kann.“

Weil Pokern im neuen 007-Streifen „Casino Royale“ eine ganz besondere Rolle spielt, wurde für „Anti-Bond“ Craig nach Angaben der „Sun“ eigens in einem Berliner Hotel ein Crash-Kurs organisiert. Dafür sei der britische Poker-Millionär John Duthie, der als einer der besten Bluffer der Welt gilt, in die deutsche Hauptstadt eingeflogen worden.

In einer Schlüsselszene des neuen Bond-Films, der im November in die Kinos kommen soll, nimmt 007 einem Erzschurken am Spieltisch mit einem eiskalten Bluff sein Vermögen ab.

Die spöttische „Sun“ gab Craig ein paar hilfreiche Hinweise für die Poker-Szenen mit auf den Weg: „Versuche nicht die Chips zu essen, sie sind nicht aus Kartoffeln, sondern aus Plastik.“ Und: „Wenn Du merkst, dass Du alle Bilder-Karten in der Hand hast, rufe nicht laut 'Bingo'.“

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