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23.01.2005

17:56 Uhr

Schnee an Costa Brava und auf Mallorca vorhergesagt

Wetterchaos in weiten Teilen Europas

Lawinen, Stürme, Glatteis - das Wochenende kostete zahlreiche Menschen das Leben. In Deutschland gab es vor allem in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Bayern lebensgefährliche Rutschpartien auf den Straßen. Meteorologen warnen unterdessen vor einer Kältewelle in Spanien.

HB HAMBURG. In den österreichischen Alpen kamen bei Lawinenabgängen vier Menschen ums Leben. Mehrere Personen wurden auch in der Schweiz von Schneemassen verschüttet. Starke Niederschläge und stürmische Winde haben nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia die Lawinengefahr in den Alpen drastisch erhöht. Schneefall behinderte in Tschechien erheblich den Verkehr. Plötzlich auftretendes Glatteis verursachte auf deutschen Straßen zahlreiche Unfälle, bei denen mindestens zwei Menschen starben.

Ein 25 Jahre alter Deutschamerikaner aus Stuttgart kam am Samstag im Skigebiet von Gargellen im Montafon (Österreich) ums Leben. Der Snowboarder war mit vier weiteren Männern trotz hoher Lawinengefahr, Blinklichter und Absperrungen in einen Steilhang eingefahren. Die Gruppe löste ein 700 Meter breites Schneebrett aus. In St. Anton am Arlberg wurden am Samstag sieben Skifahrer verschüttet, die außerhalb der gesicherten Pisten unterwegs waren. Ein 57-jähriger Kanadier konnte nur noch tot geborgen werden, eine 40 Jahre alte Kanadierin starb an den schweren Verletzungen im Krankenhaus. Nach einem 31-jährigen US-Bürger wurde am Sonntag noch gesucht. Die Bergrettung räumte ihm jedoch keine Überlebenschance ein.

Bei Lawinenabgängen wurden am Samstag auch in den Schweizer Bergen mehrere Menschen verschüttet und zum Teil leicht verletzt. Wegen starken Schneefalls blieb der Flughafen Genf am Sonntagmorgen geschlossen. Rund 120 Flugzeuge durften weder landen noch starten.

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