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20.11.2014

08:47 Uhr

Schneesturm

Mindestens sieben Tote bei Wintereinbruch in den USA

Starker Wind und eisige Straßen verursachen Unfälle, Schulen bleiben geschlossen. Mindestens sieben Tote sind auf den Schneesturm zurückzuführen, der in der Stadt Buffalo bereits als der schlimmste ihrer Geschichte gilt.

Kälteeinbruch im Norden

New York versinkt im Schneechaos

Kälteeinbruch im Norden: New York versinkt im Schneechaos

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BuffaloDer frühe Wintereinbruch lässt die Einwohner des Staates New York und vieler weiterer Orte der USA nicht los. Nach mehr als eineinhalb Meter hohen Schneedecken am Mittwoch wird laut Wettervorhersagen am Donnerstagabend (Ortszeit) ein weiterer Meter Schnee rund um die stark betroffene Stadt Buffalo fallen. Der Gouverneur des Bundesstaates sprach bereits von einem rekordverdächtigen Wintereinbruch.

„Dies ist ein historisches Ereignis. Letztlich wird dieser Schneesturm alle möglichen Rekorde brechen“, sagte New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo.

Der starke Schneefall sorgte in Buffalo streckenweise für abstruse Szenen. Hausbesitzer fanden eine weiße Schneewand vor, als sie ihre Türen öffneten. Eine Frau musste ihr Neugeborenes in einer Feuerwehrstation zur Welt bringen, weil sie wegen des Schnees nicht in ein Krankenhaus gebracht werden konnte - ihr Baby namens Lucy kam gesund und munter zur Welt. Mehr als einhundert Autos blieben auf dem wichtigsten Highway des Staates stecken, einige Menschen aßen Schnee, weil sie dringend Durst hatten.

Cuomo zufolge wird es vier bis fünf Tage dauern, um die Spuren des Sturms zu beseitigen. Der Gouverneur warnte davor, dass wärmere Temperaturen am Wochenende den Schnee schmelzen und so zu erheblichen Überflutungen führen könnten. Meteorologen sagten voraus, es werde am Samstag und Sonntag vielerorts in dem Staat regnen. Bis dahin soll in Buffalo in dieser Woche deutlich mehr als 2,40 Meter hoher Schnee gefallen sein - so viel wie sonst in einem ganzen Jahr.

Der Schneefall komme an den heftigsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in den USA heran, berichteten auf Meteorologie spezialisierte Historiker: Ihnen zufolge wurden in Silver Lake im Staat Colorado einst 192 Zentimeter Schnee an einem Tag gemessen - vor 93 Jahren.

Der verfrühte Wintereinbruch hielt nicht nur den Staat New York in seinem Bann. In allen 50 Staaten gab es Minustemperaturen. Mindestens sieben Todesfälle wurden mit dem schlechten Wetter in Verbindung gebracht, darunter allein fünf im Staat New York sowie je einer in New Hampshire und Michigan.

Von

ap

Kommentare (4)

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Herr Teito Klein

20.11.2014, 07:55 Uhr

Wir haben Ende November, da ist Schnee normal
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Und in den USA spricht man gleich vom Weltuntergang, wenn es einmal schneit.
Gibt es dort keine Schneepflüge, Motorschlitten, Schneeschaufeln, etc.?
Sind Schneeflocken dort "Aliens"?
Ist das das Armageddon, das Ragnarok?

Herr Marcel Europaeer

20.11.2014, 08:49 Uhr

Die Verstärkung von Extremwettern darf uns nicht wundern. Die Folgen der Klimaerwärmung sind uns seit Jahrzehnten bekannt.

Es wird nie möglich sein, ein einzelnes extremes Wetterereignis auf den Klimawandel zurück zu führen. Aber das Gesamtbild hat sich verschoben. Der vorletzte Winter fand in Europa kein Ende, der letzte Winter fand nicht statt, im Sommer wurde bei uns jede warme Phase von unwetterartigen Niederschlägen mit extremen Starkwinden und Gewittern abgelöst und jetzt läuft Deutschland auf das wärmste jemals gemessene Jahr hinaus obwohl der Sommer nicht gerade durch Hitzewellen geprägt war.

Aber es gibt immer noch Einfaltspinsel die meinen: „Nur ein rauchender Schornstein ist ein guter Schornstein.“

Account gelöscht!

20.11.2014, 08:57 Uhr

Das nennt man dann also menschengemachte CO2-Klimaerwärmung auf 2 Grad zu begrenzen.

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