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11.09.2017

16:46 Uhr

Schweiz

27 Verletzte bei Bahnunfall in Andermatt

Beim Rangieren im Bahnhof funktioniert ein Gleiswechsel nicht wie geplant. Eine Lokomotive prallt in der Schweiz auf fünf Waggons der Matterhorn-Gotthard-Bahn. Darin sind etwa hundert Menschen.

Andermatt liegt 1.447 Meter über dem Meer. Die Gemeinde hat gut 1.300 Einwohner und ist Teil des Schweizer Kantons Uri. Reuters

Andermatt

Andermatt liegt 1.447 Meter über dem Meer. Die Gemeinde hat gut 1.300 Einwohner und ist Teil des Schweizer Kantons Uri.

GöschenenBeim Rangieren in einem Schweizer Bahnhof ist eine Lokomotive auf fünf Waggons geprallt, 27 Menschen wurden verletzt. Allerdings erlitt niemand lebensgefährliche Blessuren, wie die Kantonspolizei Uri am Montag berichtete. Ob sich unter den 100 Fahrgästen Ausländer befanden, war zunächst offen.

Die Waggons seien weder umgekippt noch aus den Gleisen gesprungen, berichtete der Sprecher des Bahnbetreibers Matterhorn-Gotthard-Bahn. Sie seien äußerlich unversehrt. Die Unglücksursache werde untersucht.

Der Unfall passierte auf einer Regionalbahnstrecke zwischen Disentis und Andermatt. Der Zug sollte in Andermatt wieder Richtung Disentis zurückfahren. Dafür wurde die Lokomotive abgekoppelt, wie Sprecher Jan Bärwalde sagte. Sie sollte auf einem Nebengleis an den Waggons vorbei an das vordere Ende des Zugs geführt werden.

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Aus zunächst unbekannten Gründen klappte das Manöver nicht. „Die Lokomotive dürfte 15 bis 20 Stundenkilometer gefahren sein“, sagte Bärwalde.

Die Matterhorn-Gotthard-Bahn ist auf einer malerischen Strecke der Alpen unterwegs. 80 Prozent der Kunden sind Touristen aus dem In- und Ausland. Die Bahn läuft auf 144 Kilometern Schienen und absolviert dabei mehr als 3300 Höhenmeter.

Im Dezember 2013 hatte ein Zug der Matterhorn-Gotthard-Bahn an einem unbewachten Bahnübergang einen Lieferwagen gerammt. Drei Waggons sprangen aus den Schienen, elf Menschen wurden verletzt.

Von

ap

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