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16.05.2018

13:27 Uhr

Sechs Verdächtige

Durchsuchungen in Sachsen wegen Verdacht der Visa-Erschleichung

Vier Männer und zwei Frauen sollen mit erschlichenen Visa nach Deutschland eingereist sein. Die Bundespolizei ermittelt.

Durchsucht wurden laut Bundespolizei fünf Unterkünfte in Leipzig und Torgau. dpa

Wohnungsdurchsuchungen

Durchsucht wurden laut Bundespolizei fünf Unterkünfte in Leipzig und Torgau.

LeipzigIm Zuge von Ermittlungen wegen erschlichener Visa hat die Polizei am Mittwoch in Sachsen mehrere Wohnungen durchsucht. Sechs indische Staatsangehörige stünden im Verdacht, mit falschen Personalien Asylanträge in Deutschland gestellt zu haben, teilte die Bundespolizei mit.

Durchsucht wurden demnach fünf Unterkünfte in Leipzig und Torgau, darunter zwei Asylbewerberunterkünfte in Leipzig. Mehrere Pässe und weiteres Beweismaterial sei sichergestellt worden, hieß es. Zunächst hatte die „Leipziger Volkszeitung“ darüber berichtet.

Die Verdächtigen, vier Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 30 und 39 Jahren, sollen mit ihren Nationalpässen und erschlichenen Schengen-Visa nach Deutschland eingereist sein. Anschließend sollen sie ihre Original-Dokumente versteckt und unter Angabe falscher Personalien Asylanträge gestellt haben. Die Asylanträge wurden nach Polizeiangaben bereits abgelehnt, eine Abschiebung scheiterte demnach bislang allerdings an den fehlenden Originalpässen.

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Von

dpa

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