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10.08.2017

14:17 Uhr

Segelvorausbildung

Kadetten lernen Teamarbeit auf der „Mircea“

Deutsche, rumänische und bulgarische Offiziersanwärter der Marine nehmen auf der „Mircea“ von Wilhelmshaven Kurs auf Lissabon. Das Ziel des Törns: Die Kadetten sollen frühzeitig Praxis sammeln und Teamgeist lernen.

Die Vorausbildung der Kadetten erstreckt sich über eine Woche. dpa

Segelschulschiff „Mircea“

Die Vorausbildung der Kadetten erstreckt sich über eine Woche.

WilhelmshavenHand in Hand müssen Offiziersanwärter der Marine auf dem Segelschulschiff „Mircea“ in den nächsten Wochen arbeiten. Bevor sie im September mit ihrem Studium beginnen, steht ihnen nun erst einmal ganz viel Praxis bevor: Am Freitag wird der 82 Meter lange Großsegler die niedersächsische Stadt Wilhelmshaven verlassen und Kurs auf Lissabon nehmen.

55 deutsche und 30 rumänische Kadetten werden ihn gemeinsam mit ihren Ausbildern segeln. Die „Mircea“ springt für das fast baugleiche deutsche Segelschulschiff „Gorch Fock“ ein, das zurzeit für 75 Millionen Euro komplett saniert wird.

Die Zeit an Bord sei ein wichtiger Teil der Offiziersausbildung, sagte der deutsche Ausbildungsleiter Christian Riechelmann am Mittwoch. „Hier funktioniert es wirklich nur im Team.“ Die Kadetten lernen auf dem Dreimaster Kameradschaft, gewöhnen sich an den Seegang und müssen sich mit dem Wetter auseinandersetzen.

Dreieinhalb Wochen werden die Kadetten mit der „Mircea“ unterwegs sein. In Palma de Mallorca wird die deutsche Mannschaft ausgetauscht. Auf der „Gorch Fock“ bleiben die Offiziersanwärter normalerweise doppelt so lange.

Deshalb müssen die Ausbilder den Theorieunterricht auf der „Mircea“ etwas eindampfen. Auf dem Stundenplan stehen Wetterkunde, Führungslehre und Navigation. Die „Gorch Fock“ liegt zurzeit in Bremerhaven im Trockendock.

Von

dpa

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