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12.07.2011

01:41 Uhr

Sex-Skandal

Strauss-Kahn zeigt französische Autorin wegen Verleumdung an

Sie wirft ihm versuchte Vergewaltigung vor, er reagiert mit einer Verleumdungsklage: Die Schlacht zwischen Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn und der Autorin Tristane Banon geht in die nächste Runde.

Zeigt die Autorin Tristane Banon an: Dominique Strauss-Kahn. Quelle: Reuters

Zeigt die Autorin Tristane Banon an: Dominique Strauss-Kahn.

ParisDer ehemalige Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, wehrt sich mit einer Verleumdungsanzeige gegen den Vorwurf der Autorin Tristane Banon, er habe sie zu vergewaltigen versucht. Strauss-Kahn habe die Autorin vergangene Woche angezeigt, als die Staatsanwaltschaft polizeiliche Ermittlungen zu ihren Vorwürfen aufgenommen habe, teilte sein Anwalt Henri Leclerc am Montag mit.

Sein Mandant habe unverzüglich Anzeige erstattet, als die Vorermittlungen am Freitag bekanntgeworden seien, sagte Leclerc. Strauss-Kahn bezeichnet die Vorwürfe der 32-Jährigen als „erfunden“ und hatte ihr unlängst über seine Anwälte bereits mit einer Verleumdungsklage gedroht. Die Autorin hatte den im Mai zurückgetretenen IWF-Chef am Dienstag wegen versuchter Vergewaltigung angezeigt.

Am Montag sagte Banon mehrere Stunden bei der Pariser Polizei aus. Die Vernehmung sei „respektvoll“ verlaufen, hieß es im Anschluss in ihrem Umfeld. Die Französin wirft ihrem Landsmann vor, er habe sie bei einem Interview in einer Pariser Wohnung im Februar 2003 zu vergewaltigen versucht. Damals habe sie ihn nicht angezeigt, weil sie sich keine Chancen gegen den einflussreichen Politiker ausgerechnet habe, erklärte Banon in einem vergangene Woche veröffentlichten Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin „L'Express“. In ihrem Umfeld sei ihr von einer Anzeige abgeraten worden.

Kommentare (3)

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werneremil

11.07.2011, 19:18 Uhr

luegen,luegen,luegen,aber es gibt immer nur eine wahrheit.da die justiz den wahrheitszwang abgeschafft hat-kann sie urteile besonders in frauen betreffenden faellen inzwischen wuerfeln und verhilft luegnerinnen zu oeffentlichkeit.ein unschuldslamm ist diese journalistenschnalle sicher nicht-das bringt schon ihr beruf und die kollegen mit sich.

Bruce

11.07.2011, 22:20 Uhr

Vielleicht sollten ihn lieber die nichtbelästigten wegen Diskriminierung anzeigen.

pablito

12.07.2011, 09:06 Uhr

mich knutscht ein elch..... müsste man sagen!
wo führt das noch hin, wenn sich bald jeder mann gedanken über sein zukünftiges leben und lebendqualität von einer eventuellen beschuldigung der versuchten vergewaltigung, nach 8 jahren, aussetzen muss? wo führt das hin?
läuft da was falsch?
müsste man solche falschbeschuldigungen nicht viel härter bestrafen?
denkt man nur an kachelmann und strauss kahn, wie ihre leben durch den schmutz gezohen wurden!
nur auf eine beschuldigung hin!
solche fälle kann mön!an gar nicht beurteilen, denn was in intimen stunden passiert wissen nur die 2 anwesenden.
ich freue mich schonn bald über jeden tag, wo mich keine frau beschuldigt, sie in irgend einer weise sexuell belästigt, bedroht oder begrabscht zu haben!
jeder tag ohne klage ist schön!

es lebe die macht der schwachen frau!

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