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15.03.2012

11:38 Uhr

Sieben Länder machen mit

Europäische Lotterie für 175 Millionen Tipper

Eine neue internationale Lotterie wirbt mit hohen Gewinnen. Bis zu 90 Millionen schwer kann der „Eurojackpot“ werden. In diesen Tagen beginnt in sieben Ländern der Verkauf von Tippscheinen. Ob das neue Glücksspiel süchtig machen kann, soll eine Studie klären.

Der Eurojackpot bricht die nationalen Lotto-Märkte auf. dpa

Der Eurojackpot bricht die nationalen Lotto-Märkte auf.

MünsterLottospieler aus sieben europäischen Ländern können von diesem Samstag an Tippscheine für die neue internationale Lotterie „Eurojackpot“ kaufen. Unter Federführung der Westdeutschen Lotterie in Münster machen die Niederlande, Dänemark, Italien, Finnland, Estland, Slowenien und alle deutschen Bundesländer beim „Eurojackpot“ mit. Premiere ist am 23. März. Von da an sollen jede Woche mindestens zehn Millionen Euro ausgespielt werden. Im für sie glücklichsten Fall können Tipper 90 Millionen Euro abräumen.

„Die Lottomärkte waren in den letzten Jahren noch sehr national bestimmt“, sagte Westlotto-Geschäftsführer Theo Goßner vor dem Start des „Eurojackpot“. „Unsere Kunden sind aber nicht mehr nur national interessiert.“ Mit dem neuen Spiel wollen die Lotterien 175 Millionen Menschen ansprechen. Weitere Länder könnten hinzukommen.

Ein Tipp auf dem Lottoschein kostet zwei Euro. Jeden Freitag werden dann künftig im finnischen Helsinki sieben Zahlen gezogen: Zunächst 5 aus 50, dann noch einmal 2 aus 8. Es gibt zwölf Gewinnklassen.

In Münster laufen vor und nach der Ziehung alle Fäden zusammen: Hier werden die Spielscheine zentral ausgewertet. Mit einem zweiten Rechenzentrum in Dänemark werden die Daten dann abgeglichen. „Es steht sofort fest, wer gewonnen hat - und wie viel“, sagte Goßner, der den Vorsitz beim „Eurojackpot“ übernommen hat.

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