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31.12.2014

23:00 Uhr

Silvester

Die Party geht weiter

Als Erste haben die Einwohner von Samoa und Neuseeland das neue Jahr begrüßt. Die größte Silvesterfeier Deutschlands in Berlin fand regen Zulauf. Überschattet wurden die Feiern von einer Tragödie in Shanghai.

Eine Frau auf einer Silvesterparty im australischen Sydney. Reuters

Eine Frau auf einer Silvesterparty im australischen Sydney.

Berlin Weltweit haben Millionen Menschen schon das neue Jahr begrüßt. Überschattet wurden die Feiern jedoch von einer Tragödie in der chinesischen Metropole Shanghai. Bei einer Massenpanik kamen 35 Menschen ums Leben, 42 weitere wurden verletzt. Das Unglück passierte auf dem Bund, der berühmten Uferpromenade. Wie es dazu kam, war zunächst nicht bekannt.

Um 11.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit (MEZ) hatten die Einwohner Samoas und der Linie-Inseln im Pazifik als erste den Beginn des Jahres 2015 gefeiert. Dann knallten in Neuseeland, Australien riesige Feuerwerke am Himmel, bevor auch in Singapur, Malaysia und Russland das Jahr 2015 begann.

Ein Dorf in Spanien zog den Beginn des neuen Jahres um zwölf Stunden vor. Etwa 50 Bewohner und Besucher von Villar de Corneja feierten den Jahreswechsel am Mittwoch schon um 12.00 Uhr mittags. Der Grund: das sehr hohe Durchschnittsalter der Dorfbewohner, das bei 75 Jahren liegt. Der spanischen Silvester-Tradition folgend versammelten sich Bewohner und Besucher auf dem Hauptplatz des Dorfes und verspeisten zu jedem Glockenschlag des Rathausturmes eine Weintraube.

In der australischen Metropole Sydney waren um Mitternacht (14.00 Uhr MEZ) mehr als eine Million Menschen live dabei, als das Riesenfeuerwerk vor der malerischen Kulisse an Oper und Hafenbecken gezündet wurde. Touristen und Anwohner hatten sich bereits Tage zuvor Plätze für das Spektakel gesichert. Zum ersten Mal durften Feiernde keine alkoholischen Getränke zu den öffentlichen Plätzen mitbringen. Der Verkauf von Alkohol war nur an einigen Ständen erlaubt.

Bei Tanzmusik und einem bunten Feuerwerk über dem weltberühmten Kreml begrüßten Tausende Moskauer das neue Jahr. Die Stadtverwaltung machte die Hauptstraße der Millionenmetropole, die Twerskaja Uliza, in der Silvesternacht zu einer riesigen Tanzfläche. Showbühnen, Musik verschiedenster Stilrichtungen und professionelle Tänzer animierten die Menschen zum Feiern. Auf dem Roten Platz läuteten Glocken das neue Jahr ein.

Gleich 16 Mal können die Astronauten der Internationalen Raumstation ISS auf das neue Jahr anstoßen. Mit einer Geschwindigkeit von gut acht Kilometern pro Sekunde überquere die ISS in der Silvesternacht insgesamt 16 Zeitzonen, berichtete die russische Staatszeitung „Rossijskaja Gaseta“. Da Alkohol auf der ISS verboten ist, stößt die Besatzung mit Saft an.

Als letztes wird das neue Jahr auf Hawaii begrüßt. Dort heißt es erst um 11.00 Uhr MEZ am Donnerstag: Happy New Year.

Von

dpa

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