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01.01.2011

11:25 Uhr

Silvesterpartys

Prost, Neujahr! Milliarden Menschen feiern Jahreswechsel

Prost Neujahr! Milliarden Menschen auf dem ganzen Globus haben das neue Jahr mit riesigen Feuerwerken begrüßt. Allein in Berlin kamen Hunderttausende vor dem Brandenburger Tor zusammen, um zu feiern. Während der Festivitäten waren Polizei und Feuerwehr im Dauereinsatz.

HB BERLIN. Knaller, Raketen und ganz viel Sekt: Das Jahr 2011 ist da. Milliarden Menschen auf dem ganzen Globus haben das neue Jahr mit Partys und grandiosen Feuerwerken begrüßt. In Berlin kamen Hunderttausende am Brandenburger Tor zusammen, um sich auf Deutschlands größter Silvesterparty in die Arme zu fallen. Auch andernorts in Deutschland stiegen unzählige Raketen in den Himmel.

Doch nicht nur der Himmel brannte: Deutschlandweit war die Feuerwehr im Dauereinsatz. Die Berliner Feuerwehr meldete allein am Brandenburger Tor rund 180 Einsätze. In ganz Berlin wurden von 19.00 bis 6.00 Uhr 1 568 Einsätze gezählt. Das waren rund 150 mehr als zum Jahreswechsel 2009/2010. Die Zahl der Rettungsdiensteinsätze sank leicht, dagegen stieg die Zahl der Brände um rund ein Viertel.

Eine Tote und mehrere Verletzte bei Wohnungsbränden

Bei den Bränden in Berlin wurden mehrere Menschen verletzt. Im Stadtteil Gesundbrunnen war gegen 1.00 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in einer Wohnung ein Feuer ausgebrochen. Fünf Personen wurden verletzt, eine 7- und eine 17-Jährige mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen 4.00 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Wohnungsbrand in Alt-Lichtenrade gerufen. Ein Mann und eine Frau erlitten eine Rauchvergiftung.

In Bad Reichenhall in Bayern kam eine Frau bei einem Wohnungsbrand ums Leben. Vermutlich hatte eine Wunderkerze zu dem Feuer geführt. Für die Bewohnerin kam jede Hilfe zu spät, eine weitere kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. In der Gegend gab es in der Nacht noch zwei weitere Feuer: In einem Dachstuhl im Gebäude des „Reichenhaller Anzeigers“ und in einem Reihenhaus in Bayerisch Gmain. Beide wurden vermutlich durch Feuerwerkskörper verursacht.

Mehr Verletzungen durch Feuerwerkskörper

In Hamburg rückte die Feuerwehr rund 1 100-mal aus. Mit 864 waren die überwiegende Zahl Rettungsdiensteinsätze. Zudem wurden die Feuerwehrleute zu 235 Bränden gerufen, wovon etwa drei Viertel sogenannte kleine Feuer waren, also etwa brennende Mülleimer und Papiercontainer.

Nach Angaben der Hamburger Feuerwehr gab es diesmal mehr Verletzungen durch Feuerwerkskörper als in den Jahren davor. Die Feuerwehr registrierte mehrere schwere Verbrennungen und einige sehr schwere Handverletzungen.

Die Polizei in Nordrhein-Westfalen rückte zum Jahreswechsel zu landesweit 3 374 Einsätzen aus. Das waren rund 1 000 weniger als 2009/2010. In den meisten Fällen sei es um Körperverletzung, Ruhestörung, Sachbeschädigung oder Brände gegangen, teilte das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste mit.

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