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30.06.2014

14:16 Uhr

Slowenien

Deutscher Pokerspieler ist ohne Gewaltanwendung ertrunken

Am Freitag ist seine Leiche aus einem Fluss in Slowenien gezogen worden, nun ist klar: Der deutsche Poker-Profi Johannes Strassmann ist definitiv ertrunken. Fraglich ist noch, wie er in den Fluss gelangt ist.

Der Fluss Ljubljanica und die Altstadt von Ljubljana: Da es keine Augenzeugen gibt, bleibt weiter unklar, ob Johannes Strassmann selbst gesprungen war oder gestoßen wurde. dpa

Der Fluss Ljubljanica und die Altstadt von Ljubljana: Da es keine Augenzeugen gibt, bleibt weiter unklar, ob Johannes Strassmann selbst gesprungen war oder gestoßen wurde.

LjubljanaDer deutsche Profi-Pokerspieler Johannes Strassmann (29), dessen Leiche am vergangenen Freitag in Ljubljana aus dem Ljubljanica-Fluss geborgen worden war, „ist definitiv ertrunken“. Auch die Obduktion habe keine Hinweise auf Gewaltanwendung ergeben, sagte Polizeisprecher Vinko Stojnsek am Montag in der slowenischen Hauptstadt. Der in Bonn geborene und in Wien lebende Pokerstar hatte sich mit Freunden treffen und an die kroatische Adriaküste reisen wollen.

Die Behörden versuchten immer noch herauszufinden, wie der Mann in den Hochwasser führenden Fluss gelangt war, hieß es aus Polizeikreisen. Da es keine Augenzeugen gebe, bleibe weiter unklar, ob er selbst gesprungen war oder gestoßen wurde. Klar sei nur, dass sich Strassmann von der Gruppe getrennt hatte und sein Verschwinden erst nach 17 Stunden der Polizei gemeldet wurde, hieß es weiter.

Die von einigen Medien berichteten Entstellungen des Körpers seien durch das tagelange Liegen der Leiche im Wasser zu erklären, widersprachen die Polizeikreise Spekulationen über Gewaltanwendungen. Da vermutlich keine Straftat vorliege, sollen die Obduktionsergebnisse der Alkohol- und Drogentests nur dem Staatsanwalt und eventuell der Familie, aber nicht der Öffentlichkeit mitgeteilt werden.

Von

dpa

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