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10.12.2015

08:19 Uhr

Smog-Alarmstufe Rot endet

Pekinger können aufatmen

Über Peking strahlt wieder der blaue Himmel. Die Smog-Alarmstufe „Rot” ist damit offiziell beendet. Bei der Beseitigung der Schadstoffe hat ein Wetterphänomen geholfen.

Die graue Smog-Suppe hängt oft über Peking. Nun hat eine Kaltfront sie weggeblasen. dpa

Peking

Die graue Smog-Suppe hängt oft über Peking. Nun hat eine Kaltfront sie weggeblasen.

PekingMit Wind und blauem Himmel hat am Donnerstag in Peking nach drei Tagen die Smog-Alarmstufe „Rot“ geendet. Mit der Aufhebung der erstmalig verhängten höchsten Warnstufe durften von Mittag an wieder alle Autos fahren. Auch werden die Schulen und Kindergärten am Freitag wieder geöffnet. Eine Kaltfront hatte über Nacht den Smog weggeblasen, so dass die Schadstoffbelastung auf moderate Werte fiel.

Der offizielle Luftindex lag knapp über 100 Punkten, was als nur „leicht verschmutzt“ gilt. Für die gefährlichen Feinpartikel gab die US-Botschaft einen „gemäßigten“ Wert von 97 an. Das gilt in der chinesischen Hauptstadt schon als ziemlich gut, entspricht aber immer noch etwa dem Vierfachen des Grenzwertes der Weltgesundheitsorganisation.

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Zum ersten Mal verhängt Peking Alarmstufe rot im Kampf gegen den Smog. Der Verkehr wird drastisch eingeschränkt und Kindergärten bleiben geschlossen. Aber viele Autofahrer ignorieren die Regeln aus einem einfachen Grund.

Die Beschränkungen für den Verkehr und die Industrie hätten die Schadstoffe während des Smog-Alarms spürbar gesenkt, meldete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Besonders die Verkehrsbeschränkungen hätten sich positiv ausgewirkt, während noch mehr getan werden müsse, um die Emissionen durch Kohleverbrennung zu reduzieren, wurden Wissenschaftler zitiert.

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