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07.03.2012

14:33 Uhr

Spanien

Imam soll zu Gewalt gegen Frauen aufgerufen haben

Die spanische Polizei beschuldigt einen Imam, in seinen Predigten zur Gewalt gegen Frauen aufgerufen zu haben. Er soll Männern genaue Anweisungen gegeben haben, wie sie ihre Ehefrauen züchtigen sollten.

Ein Vorbeter soll in Spanien zur Gewalt gegen Frauen aufgerufen haben. ap

Ein Vorbeter soll in Spanien zur Gewalt gegen Frauen aufgerufen haben.

BarcelonaEin islamischer Vorbeter wird in Spanien von der Polizei beschuldigt, in seinen Predigten zur Gewalt gegen Frauen aufgerufen zu haben. Der Imam habe in der Moschee von Terrassa bei Barcelona dafür plädiert, Frauen im Falle von Fehlverhalten mit gewaltsamen Mitteln auf den rechten Weg zurückzubringen, teilten die Ermittler mit. Die Polizei stützt sich bei den Vorwürfen nach Medienberichten vom Mittwoch auf Mitschnitte von Predigten des Geistlichen.

Der aus Marokko stammende Religionsführer wird von den Ermittlern beschuldigt, den Männern genaue Anweisungen gegeben zu haben, auf welche Weise sie ihre Ehefrauen züchtigen sollten. Er habe dazu geraten, mit einem Stock, mit der Faust oder der flachen Hand zuzuschlagen und Knochenbrüche oder Blutungen zu vermeiden.

Die Moschee von Terrassa ist eine der größten und wichtigsten in der nordostspanischen Region Katalonien. Der Vorbeter wurde von der Polizei zu einem Verhör vorgeladen, verweigerte aber die Aussage. Mitglieder der islamischen Gemeinde in der Industriestadt mit 210.000 Einwohnern bestritten die Vorwürfe der Polizei. Der Imam habe sich nie in diskriminierender Weise über Frauen geäußert, betonten sie.

Vor acht Jahren waren ähnliche Vorwürfe gegen einen Vorbeter in Fuengirola an der Costa del Sol in Südspanien erhoben worden. Der Mann wurde von einem Gericht zu einem Jahr und drei Monaten Haft verurteilt.

Von

dpa

Kommentare (13)

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kaielves

07.03.2012, 17:02 Uhr

Das hat nix mit dem Islam zu tun !!

Gaaaaaaaaaaaaaaaannnnnix !!

Isch wais wo dein Haus wohnt....

InformationIstNotwendig

07.03.2012, 17:46 Uhr

Stimmt! Wenn man sich mit dem Islam vertraut gemacht hat, weiß man, dass der Text genauso von alten Männern missbraucht wird, wie dies bei den Christen der Fall war: Aus 10 Geboten wurden 1000 durch die Kirche, so als wenn Leute nicht selber denken könnten. Wenn man den Koran liest (und seine Entstehung kennt) lässt sich vieles auch interpretieren und so haben alte Männer aus Texten Dogmen gemacht, teils daraus Stricke gedreht, die sie anderen um den Hals legen wollen. Viele konnten auch kein Altarabisch und so sind Übersetzungen im Sinne der Interpreten entstanden aus der damaligen Zeit heraus.

Wolf54321

07.03.2012, 19:05 Uhr

Warum die Aufregung? Steht doch alles so im Koran. Für Jeden lesbar.

Sure 4, Vers 34: “Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat… Diejenigen (Weiber) aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet – warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und schlagt sie…”

Sure 24, Vers 2: „Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann verabreicht jedem von ihnen 100 Hiebe!“

Sure 24, Vers 4: „Und wenn welche ehrbare Frauen in Verruf bringen und hierauf keine vier Zeugen beibringen, dann verabreicht ihnen 80 Hiebe …“

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