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21.08.2015

10:31 Uhr

Spektakulärer Fund in Polen

Ein Zug voll Gold

Zwei Männer haben in Polen einen Panzerzug gefunden, der voll Gold sein soll. Die Geschichte heizt Gerüchte um einen angeblich legendären Nazi-Zug an, der Ende des Zweiten Weltkriegs in der Region verschwunden sein soll.

Die Hinterlassenschaften der Nazis in Polen locken viele Schatzsucher an – jetzt ist ein Panzerzug gefunden worden, der voll Gold sein könnte. ap

Tunnelsystem der Nazis

Die Hinterlassenschaften der Nazis in Polen locken viele Schatzsucher an – jetzt ist ein Panzerzug gefunden worden, der voll Gold sein könnte.

WarschauDie Entdecker eines angeblich gepanzerten Zuges in Polen, in dem Gold und andere Schätze aus der Nazi-Zeit gelagert sein könnten, sind nach Einschätzung ihres Anwalts „seriöse Leute“. Es handle sich um einen Deutschen und einen Polen, die den 120 bis 150 Meter langen Panzerzug in der Region Walbrzych im Südwesten des Landes entdeckt haben wollen, wie ihr Anwalt Jaroslaw Chmielewski am Donnerstag dem Online-Portal Onet.pl sagte. Ein Sprecher der Stadt bestätigte, dass die zwei Männer die Behörden kontaktiert hätten.

Die Berichte über den Fund heizten in Polen die Gerüchte um einen angeblich legendären Nazi-Zug voller Gold an, der gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in der Region verschwunden sein soll. In der Nähe von Walbrzych (deutsch: Waldenburg) gibt es eine ganze Reihe geheimer, unterirdischer Stollen, die die Nazis unter dem Codenamen „Riese“ hatten bauen lassen und in denen ursprünglich Waffen geschützt vor Luftangriffen der Alliierten produziert werden sollten. Ein Teil dieser Stollen ist heute für Touristen offen. Das Tunnelsystem zieht aber auch viele Schatzsucher an.

Anwalt Chmielewski sagte nun, das, was die beiden Männer vorgelegt hätten, lasse ihn die Angelegenheit als „sehr glaubwürdig“ einschätzen. Er fügte aber hinzu: „Meine Klienten sind dennoch skeptisch was die Frage anbelangt, ob es sich tatsächlich um den berühmten Zug“ der Nazis voller Gold handle. Dies könne aber „nicht völlig ausgeschlossen“ werden.

Der Deutsche und der Pole wollen nun Vertreter der Stadt Walbrzych treffen, wie der Sprecher der Stadt, Arkadiusz Grudzien, der Nachrichtenagentur AFP sagte. „Wir haben einen Brief von einem Anwaltbüro bekommen, das die beiden Männer vertritt, die erklären, den Ort ausgemacht zu haben, wo ein Zugteil ruht, wahrscheinlich gepanzert.“ Den genauen Fundort hätten sie bisher nicht bekanntgegeben.

Von

afp

Kommentare (3)

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Herr Franz Paul

24.08.2015, 09:33 Uhr

Das nennt man wohl seriösen Jourmalismus. Überschrift im BILD-Zeitungsniveau "Ein Zug voll GOLD".
Im Text erfährt man dann, dass keiner weiß, was im Zug ist.....

Herr Wilhelm .Herdering

24.08.2015, 17:25 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Herr Rene Benedikt

26.08.2015, 10:29 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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