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09.08.2011

20:10 Uhr

Spenden für Ostafrika

Stars werben über soziale Netzwerke

Über Twitter und Facebook rufen zahlreiche Schauspieler, Sportler und Musiker zu Spenden gegen die Hungersnot in Ostafrika auf. 575 Millionen Menschen sollen über diese Aktion erreicht werden.

US-Stars rufen ihre Follower auf Facebook und Twitter zu Spenden gegen die Hungersnot auf. Quelle: dpa

US-Stars rufen ihre Follower auf Facebook und Twitter zu Spenden gegen die Hungersnot auf.

Kapstadt/Connecticut/GlasgowMit einer spektakulären Facebook- und Twitter-Aktion wollen über 50 Weltstars aus Film, Musik und Sport bei 575 Millionen Menschen für die Afrika-Hilfe werben. Die Aktion werde von Lady Gaga, Eminem, Justin Bieber, Britney Spears, Shakira, David Beckham, U2, Madonna, Jennifer Lopez und Muhammad Ali sowie anderen Stars unterstützt, so die Kinderschutzorganisation „Save the children“ am Dienstag in Westport (US-Bundesstaat Connecticut).

Die Stars wollen den Angaben zufolge über ihre „Freunde“ beim sozialen Netzwerk Facebook und ihre „Follower“ beim Kurzmitteilungsdienst Twitter zu Spenden für die Hungergebiete im Osten Afrikas aufrufen. Bei der Kampagne „I'm Gonna Be Your Friend“ (Ich werde Dein Freund sein) erhalten die „Freunde“ und Twitter-Leser Zugang zu einem Kurzfilm des Star-Regisseurs Kevin MacDonald über die Krise in Ostafrika. Unterlegt ist der Film mit dem Song „High Tide or Low Tide“ von Bob Marley & The Wailers. Für 1,29 Dollar (0,90 Euro) kann der Film runtergeladen werden.

Auch die Erlöse des Traditionsmatches zwischen den Altstars der britischen Fußballmannschaften von Celtic Glasgow und Manchester United am Dienstagabend in Glasgow sollten für die Hilfe in Ostafrika zur Verfügung gestellt werden. Dies berichtete die Hilfsorganisation Oxfam in Nairobi. In Glasgow wurden 40 000 Zuschauer erwartet.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Helios

10.08.2011, 16:29 Uhr

Ich möchte mich ganz herzlich bei unseren Multimillionären bedanken. Es ist gut, dass sie uns, die wir nicht viel mehr Geld haben als zum täglichen leben, dazu aufrufen, denen, die noch weniger haben, einen Minibetrag von unseren Minirücklagen zu spenden. Mich würde mal interessieren was wäre, wenn alle Millionäre dieser Welt nur 1% ihres Jahresgewinns zusammen in einen großen Topf werfen würden. Wahrscheinlich müsste nie wieder auch nur ein Mensch auf dieser Welt hungern. A.G.

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