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04.08.2014

13:51 Uhr

Staatsanwaltschaft Zürich

Ermittlungen gegen Karl Dall beendet

Bereits seit einem halben Jahr ermittelt die Staatsanwaltschaft Zürich gegen Karl Dall wegen Vergewaltigung, nun sind sie beendet. Eine Entscheidung über eine Anklage ist nicht gefallen, die wird in zehn Tagen erwartet.

Eine Journalistin aus der Schweiz wirft dem TV-Komiker Karl Dall Vergewaltigung vor, seit November 2013 ermittelte die Staatsanwaltschaft. dpa

Eine Journalistin aus der Schweiz wirft dem TV-Komiker Karl Dall Vergewaltigung vor, seit November 2013 ermittelte die Staatsanwaltschaft.

GenfDie Staatsanwaltschaft Zürich hat Medienberichte zurückgewiesen, wonach sie die Erhebung einer Anklage gegen den Komiker Karl Dall wegen Vergewaltigung beschlossen haben soll. Die entsprechende Meldung der „Bild“-Zeitung vom Montag sei „nicht korrekt“, sagte die Sprecherin der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Corinne Bouvard, am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Es sei noch keine formelle Entscheidung gefallen.

Tatsache ist, dass in der vergangenen Woche die Ermittlungen abgeschlossen wurden“, sagte Bouvard. Die Parteien hätten zehn Tage Zeit, weitere Beweise anzuführen. Danach werde die Staatsanwaltschaft endgültig entscheiden, ob der Fall vor Gericht kommen solle oder nicht. Der Sprecherin zufolge läuft die Zehn-Tages-Frist seit dem vergangenen Donnerstag. Nach deren Ablauf werde es wegen der zahlreichen Formalitäten womöglich noch zwei weitere Wochen dauern, bis die Entscheidung verkündet werde.

Die Sprecherin bestätigte, dass Dall im Verdacht stehe, im September 2013 eine Schweizer Journalistin in einem Hotelzimmer in Zürich vergewaltigt zu haben. Der deutsche Komiker war Anfang November in St. Gallen festgenommen worden und saß vier Tage in Untersuchungshaft.

Der 73-Jährige weist die Vorwürfe zurück. Die „Bild“-Zeitung zitierte ihn am Montag mit den Worten, er sei „froh, dass es zum Prozess kommt“. „Und ich habe damit auch gerechnet“, fügte Dall demnach hinzu. „Nun kann meine Unschuld endlich bewiesen werden. Damit wird dieser Alptraum endlich ein Ende finden.“

Von

afp

Kommentare (1)

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04.08.2014, 15:32 Uhr

Ganz erstaunlich, mit zum Tatzeitpunkt 72 1/2 Jahren dürfte er, nur unter Aufbietung körperlicher Gewalt, also ohne Waffeneinsatz, der älteste Vergewaltiger einer erwachsenen, gesunden Frau sein!
Eine 42 Jahre alte gesunde Frau zu vergewaltigen dürfte für einen über 72-Jährigen körperlich äußerst schwierig sein, mehr als 90 % Prozent der 72-Jährigen schaffen schon einen einvernehmlichen Akt nur mit Viagra etc.. Als sicher gilt wohl, er verließ das Hotel am nächsten Tag äußerlich völlig unversehrt.
Nach einer Verurteilung müsste er zumindest einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde erhalten.

Man sollte außerdem meinen, wer vor seinem 72 Lebensjahr nie in dem Verdacht einer Vergewaltigung stand, wird wohl kaum in so einem hohen Alter damit anfangen.
Merkwürdig auch, erst nach über zwei Monaten wurde die angebliche Vergewaltigung von der Frau angezeigt. Eine Journalistin im gestandenen Alter ist auch sicherlich keine eingeschüchterte und zurück gebliebene Person, sie müsste darüber hinaus wissen wie wichtig eine sofortige Anzeige und ärztliche Untersuchung nach einer Vergewaltigung ist. Es müsste schon ein Audio-Aufnahmegerät oder eine Video Kamera während des “gescheiterten“ Interviews (Vergewaltigung) mit gelaufen sein, sonst müsste zwingend aus Mangel an Beweisen die Klage abgewiesen werden.

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