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24.01.2005

16:55 Uhr

Stärke 6,2 auf der Richter-Skala

Erdbeben in Südasien löst Panik aus

Erdbeben-Alarm in Südasien: Knapp einen Monat nach der Flutkatastrophe in Südasien haben mehrere Beben in Indonesien eine Panik ausgelöst. Bei den Erdstößen kam ein Mensch ums Leben, es gab Sachschäden.

HB JAKARTA. Die ostindonesische Insel Sulawesi wurde am frühen Morgen von einem Beben der Stärke 6,2 erschüttert. In der Provinzhauptstadt Palu starb ein Mensch, mehrere Gebäude wurden beschädigt. Auch in Banda Aceh auf der westindonesischen Insel Sumatra bebte die Erde. Berichte über Opfer lagen hier nicht vor. Die Provinz Aceh war am härtesten von der Katastrophe im Dezember betroffen, durch die in den Anrainerstaaten des Indischen Ozeans mehr als 234 000 Menschen starben.

Vor der Küste Acehs gingen unterdessen mehrere japanische Kriegsschiffe vor Anker, die an internationalen Hilfsaktionen für die Flutopfer teilnehmen. Auch vor den von der Flutkatastrophe verwüsteten Nikobaren-Inseln im Indischen Ozean kam es zu einem neuerlichen Seebeben. Der indischen Marine zufolge richtete das Beben der Stärke 6,5 aber keine Schäden an. Es löste auch keine Panik aus.

Anders hingegen auf Sulawesi: In Palu musste die Polizei zahllose Menschen beruhigen, die eine Flutwelle wie nach dem Seebeben vom 26. Dezember fürchteten. Aus dem Krankenhaus der Provinzhauptstadt Zentral-Sulawesis flohen Patienten in Panik mit abgerissenen Infusionsschläuchen. „Sie dachten, die Flutwelle sei schon auf dem Weg hierher“, sagte ein Vertreter der Stadt im Rundfunk. „Wir haben ihnen erklärt, dass das Beben an Land stattgefunden hat und die Wahrscheinlichkeit einer Flutwelle damit gering ist.“

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