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11.01.2017

09:54 Uhr

Star Wars

Los Angeles bekommt das George-Lucas-Museum

Nach fast einem Jahrzehnt hat sich der „Star Wars“-Schöpfer George Lucas entschieden: Er will sein Museum in Los Angeles bauen. Auch die US-Stadt San Francisco wollte das milliardenschwere Projekt für sich gewinnen.

Der US-Filmproduzent George Lucas nimmt für sein Museum in Los Angeles mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Hand. dpa

George Lucas

Der US-Filmproduzent George Lucas nimmt für sein Museum in Los Angeles mehr als eine Milliarde US-Dollar in die Hand.

Los AngelesGeorge Lucas und sein Team haben sich für Los Angeles als Standort für ein Museum über Leben und Werk des „Star Wars“-Schöpfers entschieden und San Francisco eine Absage erteilt. Zu der Entscheidung sei man nach „sorgfältiger Prüfung und Beratung“ gekommen, gaben die Organisatoren am Dienstag (Ortszeit) bekannt.

Demnach soll das „The Lucas Museum of Narrative Art“ im Exposition Park in Los Angeles errichtet werden. Dort befände es sich in Gesellschaft traditionellerer Museen wie das California Science Center und das Naturhistorische Museum des Bezirks Los Angeles.

Lucas bemüht sich schon seit fast einem Jahrzehnt um den Bau des Museums und finanziert das Projekt selbst. Mehr als eine Milliarde US-Dollar (940 Millionen Euro) will er angeblich in das Vorhaben stecken. Das Lucas Museum of Narrative Art soll neben einer großen Sammlung privater Gegenstände 40.000 Gemälde, Zeichnungen und Stücke aus der Filmwelt beherbergen.

Das Projekt wurde zum Objekt einer Rivalität zwischen Los Angeles und San Francisco. Letztere Metropole bot die künstlich aufgeschüttete Insel Treasure Island inmitten der berühmten Meeresbucht als Standort für das Museum an.

Lucas hat sowohl zu Los Angeles als auch San Francisco Verbindungen und hätte daher guten Grund gehabt, sich für eine der Städte zu entscheiden. Der 72-Jährige ist Absolvent der University of Southern California, die gleich gegenüber seines künftigen Museums liegt.

Zugleich verbrachte er einen großen Teil seines Lebens in der Region San Francisco Bay Area. Es sei eine „extrem schwierige“ Entscheidung gewesen, hieß es in der Mitteilung. Zeitweise war auch Chicago in der engeren Wahl.

Die „Star Wars“-Filme

Star Wars – Krieg der Sterne

Der Science-Fiction kommt im Februar 1978 unter der Regie von George Lucas in die deutschen Kinos. In den USA startete der Film bereits 1977. In einer fernen Zukunft wehrt sich eine Gruppe von Rebellen gegen die brutale Unterdrückung durch das machthungrige Imperium. An der Spitze der dunklen Streitmächte steht die Figur Darth Vader mit seiner schwarzen Atemmaske.

Das Imperium schlägt zurück

Die Fortsetzung des monumentalen Weltraum-Epos mit vielen Spezialeffekten kommt 1980 unter der Regie von Irvin Kershner in die Kinos. Darth Vaders gefährlichste Waffe, der Todesstern, ist zerstört, doch seine Truppen sind nicht geschlagen. Sie stöbern die Rebellen in ihren Verstecken auf und unterwerfen sie.

Die Rückkehr der Jedi-Ritter

Das gute Ende der Saga flimmert 1983 unter der Regie von Richard Marquand über die Leinwände. Wesen aus allen Ecken der Galaxis treffen die Vorbereitungen für die entscheidende Schlacht gegen das Imperium - und gewinnen mit Hilfe der wiedererstarkten Jedi-Ritter.

Episode I: Die dunkle Bedrohung

1999 springt Regisseur George Lucas rund 30 Jahre vor die Ereignisse der bekannten Star-Wars-Filme zurück. In der Galaktischen Republik ist ein Streit über die Besteuerung der Handelsrouten ausgebrochen. Der friedliche Planet Naboo mit seiner Königin Amidala wird von der geldgierigen Handelsföderation angegriffen.

Episode II: Angriff der Klonkrieger

George Lucas setzt 2002 seine Sternenkrieger-Vorgeschichte fort. Königin Amidala hat den Thron von Naboo verlassen, um im Senat zu Botschafterin Padme zu werden. Dort deckt sie einen Korruptions-Deal auf, und ihr Leben gerät in Gefahr.

Episode III: Die Rache der Sith

2005 kommt die Vorgeschichte zu ihrem Ende. Regisseur George Lucas lässt die Machtkriege weiter wüten. Die Kluft zwischen Kanzler Palpatine und dem Jedi-Rat wird immer weiter vergrößert. Dabei gerät der junge Jedi-Ritter Anakin Skywalker in einen schweren Gewissenskonflikt. Er mutiert später zum bösen Darth Vader.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

11.01.2017, 16:01 Uhr

Es langt schon, wenn wir mit der Grün-Sozialistischen Merkel wieder in einen grün-linken"Nazi-Deutschland" wieder angekommen sind.

Account gelöscht!

11.01.2017, 16:03 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

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