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18.11.2011

17:11 Uhr

Stephanie zu Guttenbergs „Tatort Internet“

Lehrer wegen Missbrauch-Versuchs verurteilt

Die Sendung „Tatort Internet“ hatte einem Lehrer Sex mit einem 13-Jährigen versprochen, ihn so in eine Falle gelockt und an den Pranger gestellt. Jetzt wurde der Pädagoge wegen versuchten Missbrauchs verurteilt.

Stephanie zu Guttenberg war Gastmoderatorin der RTL-II-Sendung „Tatort Internet“. dpa

Stephanie zu Guttenberg war Gastmoderatorin der RTL-II-Sendung „Tatort Internet“.

BerlinEin Lehrer aus Brandenburg, der einem Lockvogel der umstrittenen Fernsehserie „Tatort Internet“ von RTL II aufgesessen war, ist wegen versuchten sexuellen Missbrauchs eines Kindes verurteilt worden. Der Pädagoge bekam am Freitag eine Strafe von neun Monaten Haft auf Bewährung, weil er nach Überzeugung eines Berliner Amtsgerichts im Juni 2010 aus Cottbus nach Berlin angereist war, um Sex mit einem 13-jährigen Jungen zu haben.

Der 52-jährige hatte im Internet Kontakt zu einem gewissen Carlos aufgenommen und Sex vereinbart. Sofort nach Ankunft in der Wohnung zog er sich aus. Der Mann wurde von einer versteckten Kamera gefilmt. Lockvogel Carlos, ein tatsächlich 18-jähriger Schauspieler, hatte das Zimmer zuvor verlassen.

„Tatort Internet“ wurde von Stephanie zu Guttenberg, der Frau des früheren Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg, und dem früheren Hamburger Innensenator Udo Nagel moderiert. Die Sendung wurde nach heftigen Kontroversen abgesetzt.

Von

dpa

Kommentare (5)

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flyingfridge

18.11.2011, 16:54 Uhr

Adieu Rechtsstaat, willkommen Willkür. Er hat sich ausgezogen, während im Nebenzimmer ein Volljähriger war. Und wird verurteilt wegen versuchten Mißbrauchs eines Kindes.
Ich sollte vielleicht in Zukunft angezogen schlafen. Meine Frau sieht nämlich ziemlich jung aus, da könnte mir die Frau Guttenberg noch was anhängen.

GernotMeyer

18.11.2011, 17:27 Uhr

selber schuld! Der gute Mann sollte sich ein zeitgemässeres Hobby zulegen, z.B. U-Bahn-Totschläger. Das wird von den Richtern gerne honoriert.

Mondfee

18.11.2011, 21:01 Uhr

Vorher war es die Epple Waigel und jetzt die Guttenberg von der CSU die den Missbrauch bekämpfen wollen.
Die Epple Waigel hatte einen Laien Aufdecker in ihrer Nähe, der unschuldigen Vätern den Missbrauch unterjubeln wollte.
Dafür machte er noch eigene Geschichten und log. Die Staatsanwaltschaft ermittelte und es stellte sich heraus, alles war erfunden. Man wollte sich nur wichtig machen!
Im Klartext das sind Laien und mit dem Thema sind diese Möchtegernfiguren überfordert.
Darum sollte sich jeder hinter die Ohren schreiben, Missbrauch ist einzig und allein eine Sache der Polizei und der Staatsanwaltschaft, denn die haben die Fachleute !

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