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11.03.2014

14:27 Uhr

Steuer-Prozess

Steuerfahnderin: Hoeneß hinterzog sogar 23,7 Millionen Euro Steuern

Die Summen wachsen weiter: Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hat laut der Steuerfahnderin, die am Dienstag vor dem Münchener Landgericht ausgesagt hat, insgesamt sogar 23,7 Millionen Euro an Steuern hinterzogen.

Verlor er den Überblick über seine Finanzen oder ist es Taktik seiner Verteidiger? Uli Hoeneß vor Gericht. dpa

Verlor er den Überblick über seine Finanzen oder ist es Taktik seiner Verteidiger? Uli Hoeneß vor Gericht.

MünchenFC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat insgesamt sogar 23,7 Millionen Euro an Steuern hinterzogen. Dies sagte die für seinen Fall zuständige Steuerfahnderin am Dienstag vor dem Landgericht München II aus. Die Summe ergab sich demnach aus der Neuberechnung seiner Steuern aufgrund der neu eingereichten Unterlagen.

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Von

afp

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

11.03.2014, 14:41 Uhr

Völlig egal,wie viel Steuern du nun wirklich hinterzogen hast. Du bist und bleibst der Beste! Und für alle Kritiker...schaut euch alle Politiker an,die euch Jahr für Jahr um Milliarden betrügen und eure Steuern verschwenden für sinnlose und aber sinnlose Projekte. DAS sind ebenfalls Straftaten, die mit einer erneuten Diätenerhöhung um 10% belohnt werden soll. Vielen Dank Deutschland !

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11.03.2014, 14:45 Uhr

Wer innerhalb eines Jahres seine Zahlen nicht zusammenbekommt, sollte wegen erwiesener Dummheit zusätzliche drei Jahre hinter Gittern.
Gestern 18,5, heute 23 und morgen 50 Millionen.
Für wie dumm hält der die Richter und den Staatsanwalt?
Und für wie schlau hält er sich selber?
Arroganz kommt vor dem Knast, Herr Hoeneß!

Account gelöscht!

11.03.2014, 14:47 Uhr

Alle Propagandamedien reden über Hoeneß aber kaum einer über die Steuervermeidung der Konzerne!

Wenn ein Steuersklave keine oder zu wenig Steuern zahlt und wenn diese dann auch noch eine Person des öffentlichen Lebens ist, dann wollen die gleichgeschalteten Konzernmedien diese Person im Gefängnis sehen.

Wenn es sich nicht um einen Steuersklaven, sondern um einen int. Konzern handelt, schauen die Konzernmedien und die Staatsmafia weg!

Bsp. Kaffee-Kette Starbucks.

Starbucks zahlt dank einer sogenannten "Steuervermeidungsstrategie" faktisch so gut wie keine Steuern an die deutsche Staatsmafia, obwohl die Gewinne hier sehr üppig ausfallen.

Konzerne wie Apple oder Amazon haben ihren Sitz in Niedrigsteuerländern, wie etwa Luxemburg. Von dort aus wickeln sie einen Großteil des Umsatzes mit deutschen Kunden ab. Steuerlich sind sie dadurch hierzulande aus dem Schneider!

Konzerne wie Ikea oder Starbucks gründen in den Niederlanden oder in Luxemburg Tochter-Firmen, die von den deutschen Konzernablegern hohe Lizenz-Gebühren und Schuldzinsen verlangen. (Gewinne werden in Niedrigsteuerländern verschoben)

Und da diese in Deutschland steuerlich abzugsfähig sind, bleibt vom Gewinn, der die Besteuerungsgrundlage darstellt, kaum oder nichts übrig!

Konsequenz: Konzerne zahlen keine oder so gut wie keine Steuern in Deutschland!

Hoeneß wurde ein Fall für die Richter, weil die Staatsmafia für uns kleine Steuersklaven klare Regeln aufgestellt hat. Starbucks und Co. können darüber nur lachen, weil es diese Regeln für int. Konzerne nicht gibt!

Vor Gericht müssen sich nur Steuersklaven wie Hoeneß verantworten, moralisch sind Konzerne, die Lücken im Gesetz der Staatsmafia nutzen und praktisch keine Steuern zahlen, nicht besser.

Und auch die Staatsmafia, die diese Lücken kennt und nicht füllt, ist kein Vorbild!

Warum berichten die Konzernmedien nicht über die "Steuervermeidung" der int. Konzerne?

Vielleicht sind die privaten Konzernmedien Teil des Problems und nicht die Lösung?

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