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20.12.2012

15:28 Uhr

Streit um Abgaben

Gema verschiebt Tarifreform auf 2014

Kompromiss im Gema-Streit: Die alte Tarifstruktur der Verwertungsgesellschaft bleibt 2013 größtenteils bestehen. Die Verhandlungen zwischen Gema und Bundesvereinigung der Musikveranstalter sollen 2013 weitergehen.

Die Rechteverwertungsgesellschaft Gema verschiebt seine Tarifreform auf 2014. dapd

Die Rechteverwertungsgesellschaft Gema verschiebt seine Tarifreform auf 2014.

MünchenDie Neuregelung der Gema-Tarife für Musikveranstaltungen wird auf das Jahr 2014 verschoben. Bis zur vollen Umsetzung der Tarifreform sollen für das kommende Jahr Übergangslösungen gelten, wie die Rechteverwertungsgesellschaft Gema am Donnerstag in München mitteilte. Die Reform war bereits einmal verschoben worden, weil sich Gema und die Bundesvereinigung der Musikveranstalter nicht einigen konnten. Aus der zuletzt für den 1. April 2013 angekündigten umfassenden Reform wird nun auch nichts.

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Der Tod für viele Clubs oder eine Vereinfachung der bestehenden Tarife? Die geplante Gebührenerhöhung durch die Gema treibt Musikliebhaber und Clubbetreiber auf die Straße. DJ Sven Väth und Dr. Motte sind auch dabei.

Zum Jahresanfang werden die Abgaben für Veranstaltungen mit Livemusik oder Musik von Tonträgern um fünf Prozent angehoben. Dies gilt laut Gema sowohl für Diskotheken als auch für Musikkneipen, Varietébetriebe und Stadtfeste. Für Clubs und Diskotheken wird es dann ab 1. April noch einmal um zehn Prozent teurer. Deren Betreiber laufen bereits seit Monaten Sturm gegen die höheren Gebühren, weil sie das Aus für viele Lokalitäten fürchten.


Von

dapd

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