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04.05.2011

15:46 Uhr

Student zusammengeschlagen

Erneut gewalttätiger Übergriff in Münchener U-Bahn

In Münchens U-Bahn ist es erneut zu einer Attacke auf einen Fahrgast gekommen. Der Student wurde am Hauptbahnhof von zwei Männern angegriffen und nach dem Eingreifen von Passanten sogar noch verfolgt.

Die U-Bahn-Haltestelle am Münchener Hauptahnhof ist, wie hier während des Oktoberfests, gut frequentiert. Quelle: dapd

Die U-Bahn-Haltestelle am Münchener Hauptahnhof ist, wie hier während des Oktoberfests, gut frequentiert.

MünchenIn der Münchner U-Bahn ist erneut ein Fahrgast brutal zusammengeschlagen worden. Der 20-Jährige habe am Hauptbahnhof auf seine U-Bahn gewartet, als zwei junge Männer auf das gegenüberliegende Gleis kamen, teilte die Polizei in München mit. Sie fragten den Studenten nach Zügen und kletterten anschließend über die Gleise auf seinen Bahnsteig. Dort schlugen die 21 und 18 Jahre alten Männer laut Polizei ohne erkennbaren Grund auf ihr Opfer ein.

Bei der Attacke, die sich bereits am Sonntagmorgen ereignete, kamen andere Fahrgäste dem Studenten zur Hilfe und begleiteten ihn in einen U-Bahn-Wagen. Einer der mutmaßlichen Täter folgte dem 20-Jährigen jedoch und schlug mit der Faust auf den Kopf des jungen Mannes ein, so dass er stark blutete und eine Prellung im Gesicht erlitt. Die mutmaßlichen Täter wurden festgenommen, sie sind den Angaben zufolge aber bereits wieder frei.

Die U-Bahn-Schlägerei war die zweite innerhalb von nur zwei Wochen in München. Erst Mitte April hatten drei Unbekannte einen jungen Mann in einem U-Bahnhof angegriffen und ihm auf den Kopf und ins Gesicht geschlagen. Er hatte sie zuvor gebeten, in der U-Bahn nicht zu rauchen. In der Nacht zum Ostersamstag hatte ein 18-jähriger Schüler in Berlin einen 29-Jährigen aus Streitlust mit mehreren Tritten gegen den Kopf schwer verletzt, es folgte eine bundesweite Debatte über den Umgang mit jugendlichen Gewalttätern.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

04.05.2011, 16:43 Uhr

Hauptsache die Burschen sind wieder frei. Mein Vater sagte immer eine Kugel ans Bein und im Steinbruch arbeiten lassen.

In Singapur schmeißt niemand Zigaretten oder Kaugummi auf die Strasse. Warum wohl?

Petra

04.05.2011, 16:46 Uhr

wAS MUSS NOCH PASSIEREN, BEVOR ES ENDLICH MAL "RICHTIGE" STRAFEN GIBT???

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