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07.09.2017

08:11 Uhr

Sturm „Irma“

Milliardär übersteht Hurrikan im Weinkeller

Hurrikan „Irma“ zog über die Privatinsel Necker Island, wo der britische Milliardär Richard Branson mit seiner Familie wohnt. Der Sturm hat eine Reihe von Häusern zerstört. Der Milliardär überstand „Irma“ im Weinkeller.

„Irma“ zerstört Inseln

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„Irma“ zerstört Inseln: „Kein Wasser mehr“ – so erleben deutsche Urlauber den Hurrikan

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Road TownDer britische Milliardär Richard Branson (67) und seine Familie haben Hurrikan „Irma“ auf seiner Privatinsel Necker Island gut überstanden. Sein Sohn Sam Branson teilte auf Instagram mit, dass auf Necker Island niemand zu Schaden gekommen sei.

Eine Reihe von Gebäuden sei allerdings zerstört. „Irma“ zog am Mittwoch über Necker Island, das zu den Britischen Jungferninseln gehört. Der Hurrikan der Kategorie fünf ist einer der stärksten jemals in der Region registrierten Wirbelstürme.

Sam Branson warnte, den Sturm nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sich in Sicherheit zu bringen. „Häuser kann man wieder aufbauen, aber Menschenleben nicht“, schrieb er.

Was Sie nicht über Richard Branson wussten!

Der erste Gedanke beim Aufwachen?

Wie die meisten denke ich über die Zeit nach. Oft gefolgt von der Frage: "In welchem Land bin ich gerade?".

(Quelle: Richard Branson, Like a Virgin)

Wie kriegt man Sie am schnellsten aus dem Bett?

Eigentlich sind es mehrere Wörter: "Richard. Hör auf damit!" gesprochen mit dem Glasgower Akzent meiner Frau.

Die 3 abenteuerlichsten Dinge ihres Lebens?

Die Überquerung des Atlantiks mit einem Schnellboot, Heißluftballonfahren und Kitesurfen. Das Weltraumabenteuer steht auch noch an, obgleich dieses paradoxerweise das vielleicht ungefährlichste auf der Liste ist.

Was bringt Sie zum Weinen?

Ich muss bei lustigen und bei traurigen Sachen weinen. Meine Kinder nehmen immer eine Box mit Papiertüchern ins Kino! Ich habe auch an Orten wie Afrika viele Dinge gesehen, die jedem die Tränen in die Augen treiben würden.

Und was bringt Sie zum Lachen?

Ich bin ein zufriedener Mensch. Ich lache immerzu. Ich liebe das Leben, ich liebe die Menschen, ich liebe einen guten Witz. Ich kann der Theorie, dass Lachen gut für die Seele ist, nur zustimmen.

Was lieben Sie und was hassen Sie?

Ich liebe das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Familie. Und ich hasse es, dass ich nicht viel mehr Zeit mit ihr verbringen kann. Eigentlich hasse ich auch das Wort: "Hass". Davon gibt es viel zu viel in dieser Welt.

Wer ist Ihr Mentor?

Das sind meine Mutter und mein Vater. Beide hatten auf mein Leben einen ungeheuer positiven Einfluss.

Die wichtigste Weisheit, die Ihnen je zu Ohren gekommen ist?

Immer nur nach dem Besten im Menschen zu suchen. Und wenn ich mir noch eine zweite aussuchen darf: „Nur ein dummer Mensch ändert niemals seine Meinung.“

Wenn Sie 60 Dollar für eine Firma hätten, wie würden Sie das Geld einsetzen?

Wenn ich bekannt wäre, würde ich die Dollarnoten signieren und jeden Dollar für 20 Dollar verkaufen. Ich würde dann die 20-Dollarscheine signieren und für 50 Dollar verkaufen und so weiter. Wie es so schön heißt: Der Teufel scheißt immer auf den dicksten Haufen.

Was hat am meisten zu Ihrem Erfolg beigetragen?

All die Menschen, die sich über die Jahre für Virgin abgerackert haben, haben den Konzern zu dem gemacht, was er heute ist. Sicher, es war auch ein bisschen Glück dabei, aber ich bin der Überzeugung, dass Glück nicht einfach so passiert – man muss daran arbeiten.

Was treibt Sie in den Wahnsinn?

Eine negative Einstellung. Leute, die in jedem nur das Schlimmste suchen und "Mein Glas ist halb leer"-Typen. Und ich kann Gerüchte nicht ausstehen.

Sind Sie gestresst?

Eigentlich nicht. Ich bemühe mich redlich, Herausforderungen zu meistern, und wenn ich scheitere, rappele ich mich schnell wieder auf.

Haben Sie jemals darüber nachgedacht, für ein politisches Amt zu kandidieren?

Nein. Ich glaube nicht, dass man Geschäfte und Politik mischen kann. Ich müsste dann Virgin aufgeben, aber dafür liegt mir der Konzern zu sehr am Herzen. Ich kann mich für (oder gegen) viele politische Themen engagieren, ohne zum Politiker werden zu müssen.

Der Unternehmer und Abenteurer Richard Branson hatte angekündigt, den Hurrikan in seinem Weinkeller auszusitzen. „Wie ich mein Team kenne, wird nicht mehr viel Wein übrig sein, wenn wir wieder herauskommen.“ Branson ist der Gründer der Virgin-Gruppe, zu der Hunderte Firmen gehören. Sein Vermögen wird auf etwa fünf Milliarden US-Dollar geschätzt.

Richard Branson berichtete vor dem Hurrikan:

Sein Sohn Sam gab nach dem Hurrikan Entwarnung:

Von

dpa

Kommentare (8)

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Herr Peter Spiegel

07.09.2017, 09:17 Uhr


Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr Lung Wong

07.09.2017, 09:42 Uhr

Branson erinnert mich an Beckenbauer, fällt immer nach oben :-)

Herr Holger Narrog

07.09.2017, 09:58 Uhr

Erfrischend ist dass die Qualitätsmedien bei jedem passenden Wetterereignis den "Klimawandel" bemühen. Bei unpassenden Wetterereignissen wie besonders kalten Wintern in Nordamerika, oder dem ersten Schnee seit 113 Jahren in Kairo 2013 dagegen nicht.

Wetterextreme sind naturgemäss selten. Damit lassen sich für diese keine statistischen Signifikanzen mit hineichendem Vertrauensbereich errechnen. Aussagen wie Wilma ist der Beweis für den "Klimawandel" sind damit rein (öko)religiös. Soweit bekannt gab es in den 1930 Jahren ein Maximum an Hurricanes.

Die Hypothese vom "Klimawandel" ist sachlich eine sehr dürftige Hypothese. Diese wurde Anfang der 80er Jahre ersonnen und wurde populär als sich die bekannten NGO WWF, Greenpeace und FOE Ende der 80er Jahre dieser Hypothese annahmen.

Gem. der Hypothese vom "menschengemachten Klimawandel" soll die im Verhältnis zum natürlichen Kohlenstoffkreislauf minimale CO2 Emission aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe den CO2 Gehalt der Atmosphöre massgeblich erhöhen. CO2 als gegenüber H2O vernachlässigbares IR aktives Gas soll dann das Klima verändern. Das ist natürlich eine sehr abwegige Hypothese.

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