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01.09.2011

18:46 Uhr

Suchaktion beendet

Kuh Yvonne ist wieder da

Offensichtlich ist die verschollene Kuh Yvonne der Einsamkeit überdrüssig geworden und hat sich ihren Artgenossen wieder angeschlossen. Nun soll das Rind wieder zu Sohn Friesi gebracht werden.

Die Kuh "Yvonne" lief  mehrere Wochen frei herum. Sogar per Hubschrauber wurde nach ihr gesucht. dpa

Die Kuh "Yvonne" lief mehrere Wochen frei herum. Sogar per Hubschrauber wurde nach ihr gesucht.

MühldorfDie Kuh Yvonne ist wieder da: Das Rind, das sich seit Wochen in einem Waldstück im bayerischen Landkreis Mühldorf versteckt hielt und einen gewaltigen Medienrummel auslöste, habe sich seinen Artgenossen wieder angeschlossen, teilte das Landratsamt am Donnerstagabend mit. Auch Britta Freitag, Sprecherin des Gnadenhofes Gut Aiderbichl, bestätigte die Rückkehr der Kuh.

Gemeinsam mit vier Kälbern grast Yvonne demnach inzwischen in Unteralmsam bei Stefanskirchen nahe der Isen auf einer Weide. Anhand der Ohrmarke konnte das Tier den Angaben zufolge durch einen Veterinär des Landratsamtes identifiziert werden. „Die Freude ist im Moment ganz riesig“, sagte Freitag.

Yvonne sollte noch am Abend betäubt und auf den Gnadenhof nach Deggendorf gebracht werden. Ein Tierarzt war nach Angaben Freitags am Abend mit einem Betäubungsgewehr auf dem Weg zur Kuh. Die Betäubung und der Transport sollten für sie „so unstressig wie möglich“ werden. In Deggendorf wird dann ihr Sohn Friesi auf sie warten. „Wir haben gerade schon den Friesi auf den Weg gebracht“, sagte Freitag.

Offenbar war Yvonne der Einsamkeit überdrüssig geworden. Das Tier mache einen gesunden und ruhigen Eindruck, hieß es von Seiten des Landratsamtes und Gut Aiderbichl. Wie genau die Kuh aber den Weg zurück auf die Weide fand, sei noch unklar, betonte die Aiderbichl-Sprecherin. Während das Landratsamt von einem „Sprung über den Zaun“ sprach, gingen die Tierschützer davon aus, dass der Besitzer der Weide Yvonne das Gatter öffnete. Nach Informationen der „Bild“-Zeitung hatte der Bauer das Tier bereits am Dienstag entdeckt.

Von

dpa

Kommentare (4)

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Dalai_Lama

01.09.2011, 21:19 Uhr

Na, das ist doch schön. Endlich mal was positives im HB zu lesen.

Landwirt

01.09.2011, 21:34 Uhr

Eine Kuh, die Milch gibt und Kälber auf die Welt bringt ist wichtiger als die 90% der nur Windei legenden "Politiker".

Wutbuerger

01.09.2011, 22:33 Uhr

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