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20.03.2014

18:21 Uhr

Suche nach dem Flug MH 370

Australier könnten Boeing-Wrackteile entdeckt haben

Bei der Suche nach dem vermissten malaysischen Flugzeug sind zwei mögliche Trümmerteile geortet worden. Australische Experten wollen sie auf Satellitenbildern entdeckt haben. Aufklärungsflugzeuge sind vor Ort.

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Flug MH370: Wetter erschwert Suche

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Sydney/Kuala Lumpur/CanberraBei der Suche nach der malaysischen Boeing 777-200 gibt es fast zwei Wochen nach dem Verschwinden eine erste erfolgversprechende Spur. Australische Geheimdienst-Experten haben auf Satellitenbildern Objekte im Indischen Ozean entdeckt, die Bruchstücke des Flugzeugs sein könnten. Ein Teil des Treibguts soll 24 Meter lang sein, das zweite fünf Meter. Nachdem erste Aufklärungsflüge im Fundgebiet ohne Erfolg blieben, sollte ein Frachter die Suche nach Flug MH370 am Freitag bei Tagesanbruch mit voller Kraft aufnehmen.

Trotz schlechter Sicht hatten am Donnerstag vier Aufklärungsflugzeuge in dem Seegebiet 2500 Kilometer südwestlich von Perth in Australien ihre Suchaktion gestartet. Danach erreichte das norwegische Frachtschiff in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) das Gebiet.

Bei der großangelegten Suchaktion nach dem am 8. März spurlos vom Radar verschwunden Flugzeug mit 239 Menschen an Bord waren schon mehrfach vermeintliche Wrackteile entdeckt worden. Die Meldungen stellten sich bisher immer als Fehlalarm heraus. Bemerkenswert an den Berichten vom Donnerstag war deshalb, dass Australiens Regierungschef Tony Abbott persönlich die Nachricht im Parlament in Canberra mitteilte. „Neue und glaubhafte Informationen sind ans Licht gekommen“, sagte Abbott. Der malaysische Verkehrsminister Hishammuddin Hussein nannte es die „bislang wichtigste Spur“.

Für die Angehörigen, die sich seit dem Verschwinden der Maschine an jeden kleinen Hoffnungsschimmer klammerten, sank mit den Berichten über mögliche Wrackteile die Aussicht auf einen glimpflichen Ausgang. Manche wollten den Glauben nicht aufgeben, dass die Maschine doch irgendwo notgelandet sein könnte. Andere sagten Reportern, die Ungewissheit sei schwerer zu ertragen als eine traurige Wahrheit.

Abbott betonte, dass die Stücke im Meer noch nicht als Wrackteile identifiziert worden seien. Es könnte sich auch um anderes Treibgut handeln. Mit einer angenommen Größe von 24 Metern ist das eine Objekt aber deutlich länger als etwa ein Standard-Seecontainer der zwischen etwa sechs und 16 Meter lang ist.

Die Suche wird von der australischen Seesicherheitsbehörde Amsa koordiniert, einem der erfahrendsten Such- und Rettungsinstitute der Welt. Nach ihren Angaben wurden die Treibgutbilder vor einigen Tagen von einem kommerziellen Satelliten aufgenommen. Der Satellit sei nun programmiert, um in der Region Bilder der Objekte mit höherer Auflösung zu schießen, sagte ein Sprecher des australischen Militärs.

Kommentare (4)

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20.03.2014, 10:02 Uhr

Ist doch klar,wo das Flugzeug steckt.Der Putin hat sie:der will nicht nur die Krim und dann Polen,der will auch Malaisia.Mit der Boeing hat er angefangen.Ganz klarer Fall.

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20.03.2014, 11:32 Uhr

Und wenn es keinen Konjunktiv gäbe, wäre auf einmal auch die Hälfte dieser Art "Berichterstattung" im Off verschwunden. Das wäre kein großer Verlust.

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20.03.2014, 11:39 Uhr

Naaa....was schmeisst man den menschen jetzt wieder vor die nase.... :-))

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