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06.04.2014

21:34 Uhr

Suche nach Flug MH-370

Der Kampf gegen die Zeit

Mögliche Signale von der MH-370 machen den Suchtrupps im Indischen Ozean große Hoffnung. Die Zeit drängt: Bald geht der Blackbox der Strom aus. Jetzt ist ein Suchs chiff der britischen Marine in dem Gebiet eingetroffen.

Mitglieder der Royal New Zealand Air Force auf der Suche. Nun konzentriert man sich auf mögliche Signale der Blackboxes der Maschine. Reuters, Sascha Rheker

Mitglieder der Royal New Zealand Air Force auf der Suche. Nun konzentriert man sich auf mögliche Signale der Blackboxes der Maschine.

Perth/PekingNach der Entdeckung möglicher Signale aus der Blackbox des vor vier Wochen verschwundenen Fluges MH370 ist ein Schiff der britischen Marine mit einem speziellen Flugschreiber-Suchgerät in dem Ortungsgebiet eingetroffen. Wie das britische Verteidigungsministerium am Sonntagabend mitteilte, erreichte die „HMS Echo“ die Region im südlichen Indischen Ozean, in der ein chinesisches Schiff zuvor Signale aufgefangen hatte. An Bord des Schiffes sei ein spezielles Blackbox-Suchgerät. „Sie werden umgehend beginnen, die Blackbox zu suchen“, sagte eine Ministeriumssprecherin.

Bei der Suche nach dem seit vier Wochen verschollenen malaysischen Passagierflugzeug fand zuerst ein chinesisches und später auch ein australisches Boot Hinweise auf den Flugschreiber der Maschine. Ein Empfänger im Schlepptau eines Schiffes habe ein entsprechendes akustisches Signal empfangen, erklärten die australischen Suchtrupps am Sonntag.

Mehrere Schiffe und Flugzeuge befänden sich auf dem Weg in das Gebiet, in dem China zuvor mögliche Signale registriert hatte. Es gebe jedoch weiter keine Gewissheit, dass die empfangenen Signale tatsächlich von der verschollenen Boeing 777 stammten, erklärte der Chef der Suchmannschaften, Angus Houston.

Ein chinesisches Schiff hatte am Samstag im indischen Ozean ein Signal mit einer Frequenz von 37,5 Kilohertz empfangen, die dem internationalen Standard für die Unterwasser-Lokalisierung von Flugschreibern entspricht. Zudem sichtete ein Flugzeug der chinesischen Luftwaffe nach Angaben der amtlichen Agentur Xinhua in dem Gebiet eine Reihe von weißen Objekten, die an der Wasseroberfläche trieben und Wrackteile sein könnten.

Verschollene Flugzeuge

Ganz seltener Fall

Ein Flugzeug verschwindet - das passiert in Zeiten von Radar, Funkverkehr und anderen technischen Errungenschaften nur ganz selten. Nach einem Absturz werden Wracks meist innerhalb weniger Stunden geortet. Doch manchmal kann es auch Tage oder Wochen dauern, bis man Hinweise auf den Verbleib der Maschinen und das Schicksal der Insassen findet - etwa wenn die Flugzeuge über abgelegenen Gebieten, unwegsamem Gelände oder dem offenen Meer abgestürzt sind.

Malaysia Airlines Flug 370

Im März 2014 verschwindet Flug 370 der Malaysia Airlines auf dem Flug von Kuala Lumpur nach Peking. Bis heute fehlt von der Maschine mit 239 Menschen an Bord jede Spur.

Air France Flug 447

Nach dem Absturz des Airbus A330 im Jahr 2009 wurden Wrackteile innerhalb weniger Tage gefunden. Doch es dauerte zwei Jahre, bis der Rumpf der Maschine auf dem Grund des Atlantik entdeckt wurde. Die Maschine war auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris in einen schweren Sturm geraten und abgestürzt. Alle 228 Menschen an Bord kamen um.

Adam Air

Eine Boeing 737 der indonesischen Fluggesellschaft mit 102 Menschen an Bord stürzte am 1. Januar 2007 ab. Teile des Hecks und andere Trümmer wurden einige wenige Tage später entdeckt. Bis zur Bergung der Blackbox und des Stimmrekorders dauerte es neun Monate. Der Rumpf liegt bis heute auf dem Grund des Ozeans.

Merpati Nusantara Airlines

1995 verschwand eine Maschine der indonesischen Airline auf dem Flug zwischen zwei Inseln des Archipels. Von der Havilland Twin Otter 300 mit 14 Insassen fehlt bis heute jede Spur.

Faucett Airlines

Eine Boeing 727 der peruanischen Fluggesellschaft mit Ziel Miami in den USA stürzte im Jahr 1990 über dem Nordatlantik ab, weil ihr der Treibstoff ausging. 18 Angestellte der Airline und ihre Angehörigen waren an Bord. Das Wrack wurde nie gefunden.

Luftwaffe Uruguays

Die Geschichte der Fairchild FH-227 und ihrer Insassen war Stoff für mehrere Bücher und Filme. Die Turboprop-Maschine stürzte 1972 in den Anden ab, mehr als ein Dutzend der Insassen kamen dabei ums Leben. Einige der Überlebenden machten sich auf die Suche nach Hilfe. Die anderen wurden später gerettet. In der Zeit bis zur Bergung hatten sie sich vom Fleisch der Toten ernährt.

Flying Tiger Line

Die Propellermaschine vom Typ Lockheed L-1049H Super Constellation sollte im Jahr 1962 US-Soldaten nach Vietnam bringen. Doch schon die Zwischenstation auf den Philippinen erreichte das Flugzeug mit 107 Insassen nie. Dutzende Flugzeuge und Schiffe suchten den Westpazifik ab - vergeblich.

Der Grund für das Unglück ist weiterhin völlig unklar. Aufschluss darüber kann allenfalls der Flugschreiber geben. Sollten die nun empfangenen Signale tatsächlich von der Blackbox stammen, müssen sich die Rettungskräfte bei der genauen Lokalisierung beeilen. Am Montag ist das Verschwinden von Flug MH-370 bereits 30 Tage her - das ist die Zeit, in der die Blackbox in der Regel Signale sendet.

Allerdings konnten die Signale nach amtlichen Angaben bislang nicht der Boeing 777-200 zugeordnet werden. Chinas Seenotrettungsbehörde gab laut Nachrichtenagentur Xinhua an, es gebe keine Bestätigung, dass die Signale vom verschollenen Flugzeug stammten.

Zuvor hatte ein Reporter der chinesischen Zeitung „Xinmin Wanbao“ an Bord des Schiffes über Satellitentelefon berichtet, es sei „im Grunde bestätigt“, dass das Signal von dem verschollenen Flugzeug stamme, wie die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ berichtete. Die Frequenz ist wohl typisch für Flugschreiber, berichtete der britische Rundfunksender BBC.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

08.04.2014, 15:31 Uhr

Werden die wochenlangen Finten in den Medien über mögliche Absturzstellen möglicherweise bewußt gestreut, um die wahre Flugroute zu verschleiern?

Es ist und bleibt eines der größten Rätsel der Luftverkehrsgeschichte überhaupt, dass ein Riesenflieger verschwindet und nirgendwo gefunden wird - in einer Welt, in der jedes 20Euro-Handy von der NSA geortet werden kann.

Will man MH370 gar nicht finden?

Je mehr Fakten über den Flug MH370 nach und nach ans Licht kommen, desto deutlicher zeigt sich, dass die malaysische Regierung eine massive Vertuschungsoperation betrieben hat – und noch betreibt –, bei der Beweise über das Schicksal der Passagiere von Flug 370 gefälscht und zurückgehalten wurden.

Die Regierung gibt das auch offen zu. »Ein malaysisches Team hat den Angehörigen der chinesischen Passagiere an Bord des verschollenen Fluges MH370 erklärt, es gebe unter Verschluss gehaltene Beweise, die nicht veröffentlicht werden könnten. Das erklärten sie unter dem Druck verärgerter Angehöriger bei einem Briefing am Mittwoch«, berichtete die Straits Times.

Die "offizielle" Story in den Medien über das Schicksal von Malaysia-Airlines-Flug 370 ist jetzt zum offenkundigen Verschleierungsversuch geworden.

Diese Erklärung riecht nach einem Verschleierungsversuch, und das aus mehreren entscheidenden Gründen, die allesamt von den privaten Konzernmedien völlig ignoriert werden:

1.) Wäre das Flugzeug ins Meer gestürzt, wäre es beim Aufprall auf das Wasser auseinandergebrochen, Trümmerteile hätten sich leicht finden lassen

2.) Das Flugzeug sendete noch 4-7 Stunden lag Daten an Boeing

3.) Es gibt NULL Beweise dafür, dass das Flugzeug in den Indischen Ozean gestürzt ist

4.) Noch eine entscheidende Tatsache: Der Transponder wurde eindeutig manuell abgeschaltet, um die neue Flugroute des Flugzeugs zu verbergen


http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/regierung-von-malaysia-gibt-zu-bei-flug-mh37-wurde-das-piloten-transkript-veraendert-beweise-vers.html

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