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04.01.2010

08:46 Uhr

Süd-Pazifik

Starkes Beben löst Mini-Tsunami aus

Zwei starke Beben haben auf den Salomoninseln im Süd-Pazifik Erdrutsche ausgelöst und Häuser beschädigt. Berichte über Opfer lagen nach Angaben der Behörden zunächst nicht vor.

HB CANBERRA. Die Erdbeben hatten Stärken von 7,2 und 6,5, ihre Epizentren lagen rund 100 Kilometer süd-südöstlich der Stadt Gizo, wie das Geologische Institut der USA am Montag mitteilte. Ein Sprecher des Nationalen Katastrophenschutzes in Honiara sagte, es gebe Berichte über Schäden an Häusern infolge von Erdrutschen. Informationen über Tote oder Verletzte lägen nicht vor. Das pazifische Tsunami-Zentrum teilte mit, es bestünde keine größere Gefahr einer Riesenwelle entlang der Küsten.

Die Erdrutsche hätten sich auf den Inseln Tetepare und Rendova ereignet, sagte der Sprecher. Rendova hatte bei der letzten Volkszählung 1999 3679 Bewohner und ist rund 400 Quadratkilometer groß. Tetepare ist unbewohnt. Ein Vertreter der Polizei von Gizo hatte zuvor erklärt, Tetepare sei möglicherweise von einem Tsunami getroffen worden.

Gizo war 2007 nach einem Beben der Stärke 8,1 von einem Tsunami getroffen worden. Dabei kamen 52 Menschen ums Leben, Tausende wurden obdachlos. Die Salomoninseln sind Teil des „Pazifischen Feuerrings“, in dem sich etwa 90 Prozent der weltweiten Erdbeben ereignen.

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