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17.05.2014

11:32 Uhr

Südostasien

Laotischer Minister stirbt bei Flugzeugabsturz

Die Maschine war offenbar auf Weg zu einer Zeremonie im Nordosten: Bei einem Flugzeugabsturz sind 22 Menschen, darunter der laotische Verteidigungsminister, ums Leben gekommen. Drei Insassen hatten Glück.

Flugzeugabsturz in Laos - Politiker an Bord

Video: Flugzeugabsturz in Laos - Politiker an Bord

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BangkokBeim Absturz eines Militärflugzeugs in Laos sind am Samstag Verteidigungsminister Douangchay Phichit und vier weitere hohe Staatsvertreter ums Leben gekommen. Das bestätigte das thailändische Verteidigungsministerium unter Berufung auf das laotische Militär. Nach Angaben des Außenministeriums in Bangkok waren etwa 20 Menschen an Bord der Unglücksmaschine. Die amtliche laotische Nachrichtenagentur KPL vermeldete den Absturz, ohne Angaben zu den Opfern zu machen.

Die Maschine war auf dem Weg von der Hauptstadt Vientiane zu einer Militärzeremonie in der nordöstlichen Provinz Xiangkhouang, als sie verunglückte. Von KPL verbreitete Bilder zeigten Wrackteile im Dschungel. Rettungskräfte suchten nach möglichen Überlebenden, hieß es in dem Bericht.

Der laotische Verteidigungsminister Douangchay Phichit während eines Besuchs in Moskau 2004. Er verstarb während eines Flugzeugabsturzes. ap

Der laotische Verteidigungsminister Douangchay Phichit während eines Besuchs in Moskau 2004. Er verstarb während eines Flugzeugabsturzes.

Das zwischen Thailand und Vietnam gelegene Laos ist eines der ärmsten Länder Südostasiens. Es wird von einer Ein-Parteien-Regierung geführt. Immer wieder kommt es zu Flugzeugunglücken. Im vergangenen Oktober war ein Zivilflugzeug von Lao Airlines bei schlechtem Wetter in den Mekong gestürzt, dabei waren alle 49 Menschen an Bord ums Leben gekommen.

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