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19.01.2015

15:45 Uhr

Syrien

Israel soll iranischen General getötet haben

Der Bürgerkrieg in Syrien löst für eine Konfrontation zweier Erzfeinde aus: Iran beklagt den Tod eines in Syrien stationierten Generals – durch einen Angriff der Israelis.

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Israelische Sicherheitskreise bestätigen: Israelisches Militär tötet Hisbollah-Kämpfer

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Damaskus/Teheran/BeirutDie israelischen Streitkräfte sollen erstmals einen iranischen Soldaten in einem bewaffneten Konflikt getötet haben. Ein Mitglied der Revolutionsgarden sei bei einem Helikopterangriff der Israelis auf die syrisch kontrollierte Seite der Golanhöhen ums Leben gekommen, wie die iranische Nachrichtenagentur Fars am Montag berichtete. Der Iraner habe syrische Truppen im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) unterstützt. Im nordsyrischen Kobane konnten die kurdischen Verteidiger strategisch wichtiges Land gutmachen. Im Kampf um die Stadt drängten sie den IS weiter zurück.

Nach Angaben von Fars handelt es bei dem getöteten Iraner um General Mohammed Ali Allahdadi. Er habe „den unterdrückten Menschen Syriens gegen die IS-Miliz“ geholfen. Bislang hatte der Iran eine offene militärische Einmischung im syrischen Bürgerkrieg stets bestritten. Lediglich Militärberater hätten das Land besucht.

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Der Angriff erfolgte nach Angaben der syrischen Nachrichtenagentur Sana bereits am Sonntag. Ein Hubschrauber habe die syrische Seite mit Raketen beschossen. Dabei seien mindestens sechs weitere Hisbollah-Kämpfer getötet worden. Israel hat den Angriff bislang weder bestätigt noch dementiert. Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu pochte am Montag jedoch auf ein umfassendes Recht zur Verteidigung seines Landes: „Wir werden alles tun, was nötig ist, um uns selbst zu verteidigen, wo auch immer.“

Israel und Syrien streiten sich seit fast fünf Jahrzehnten um die Golanhöhen. Im Sechstagekrieg 1967 hatte Israel das rund 1150 Quadratkilometer große syrische Plateau erobert und Ende 1981 annektiert. Im syrischen Bürgerkrieg ist der Golan immer wieder Ort blutiger Zusammenstöße verfeindeter Milizen.

Kommentare (3)

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19.01.2015, 18:30 Uhr

Da sie ja nie dort sind, kann es sie dort auch nicht geben, sind sie auch nicht verletzbar.

Wer weiß, wer sich da nun wieder einmal etwas einfallen hat lassen, was es in Wirklichkeit nicht gibt, geben kann und darf.

So ist das mit den vielen Realitäten im Islam.
Vermutlich gibt es sogar ihn gar nicht.

Herr Hikmet Özdemir

19.01.2015, 18:30 Uhr

Ich befürchte der nächste Weltkrieg wird von Israel ausgehen.Israel hat sich durch den Einfluss der rechtsextremistisch-orthodoxen Parteien zum Unrechtsstaat gemausert. Drei Jugendliche werden durch Hamas Extremisten getötet. Und was macht Israel, statt die Täter zu fassen, und einer Strafprozess zu unterziehen, erklärt Krieg gegen Palästina. Marschiert über die Grenze, tötet 2.200 Menschen meist Zivilisten, davon 1600 Frauen und Kinder. Verstößt seit Jahrzehnten gegen UNO Beschlüsse, überfällt Palästina und besetzt erheblichen Teil des Landes. Gazastreifen verwandelt sie zu einem offenen Gefängnis, behindert die Einfuhr von Hilfsgütern. Greift auf internationalen Gewässern humanitäre Hilfsschiffe an, tötet Menschen, die nur helfen wollen. Neulich behält sie auch noch 160. Mio. Dollar Steuereinnahmen, die von den Palästinenser gezahlt worden sind, weil die palästinensische Regierung beschlossen hat, dem internationalen Strafgerichtshof beizutreten.Da sie es nicht verhindern konnten, versucht Israel es wie immer mit Kapital und USA.Wir werden unsere Freunde in Kanada, in Australien und Deutschland auffordern, ihn einfach nicht mehr zu finanzieren“, sagte Lieberman am Sonntag dem Sender „Radio Israel“. Der Gerichtshof sei eine politische Institution. „Es gibt eine ganze Reihe von Staaten, die ebenfalls der Meinung sind, dass es für dieses Gebilde keine Existenzberechtigung gibt.“

Also wenn das kein Unrechtsstaat ist?

Herr Teito Klein

20.01.2015, 07:37 Uhr

Israelis töten iranischen General
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Bei einem Luftangriff der Israelis ist im Gazastreifen auch ein Iranischer General getötet worden.
Der Angriff galt einem Konvoi der Hisbollah. Dabei kamen sechs ihrer "Kämpfer" ums Leben.
Die Hisbollah unterstützt Assad im Kampf gegen den IS.
Da sie (die Hisbollah) von Israel bekämpft wird, ist wohl der IS ihr "natürlicher Verbündeter".

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