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18.11.2013

07:24 Uhr

Taifun „Haiyan“

Schäden in Milliardenhöhe

Der verheerende Taifun „Haiyan“ hat auf den Philippinen Schäden von bis zu 14,5 Milliarden Dollar verursacht. Die Versicherungen müssen sich in dem armen Land allerdings auf erheblich weniger Forderungen einstellen.

Nur wenige Häuser, Boote oder Autos sind auf den Philippinen versichert. dpa

Nur wenige Häuser, Boote oder Autos sind auf den Philippinen versichert.

BerlinDer Taifun „Haiyan“ hat auf den Philippinen nach Einschätzung von Experten Schäden in Höhe von insgesamt 6,5 bis 14,5 Milliarden US-Dollar (4,8 bis 10,7 Milliarden Euro) angerichtet, nur ein Bruchteil davon wird aber von Versicherungen getragen. Das meldete der unter anderem auf Umweltkatastrophen spezialisierte Versicherungsdienstleister Air Worldwide. Das Unternehmen ist auf solche Schätzungen spezialisiert. Da in der betroffenen Region im südostasiatischen armen Inselstaat aber kaum Häuser, Autos oder Boote versichert seien, müssten sich Versicherungen nur auf Forderungen von etwa 300 bis 700 Millionen US-Dollar (222 bis 519 Millionen Euro) einstellen.

Der Taifun hat nach jüngsten Angaben der Behörden fast 3700 Menschen getötet, knapp 1200 werden noch vermisst. Rund vier Millionen Personen dürften ihr Heim verloren haben.

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