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21.02.2013

08:13 Uhr

Tanz-Trend im Netz

Harlem Shake lässt Unternehmen zappeln

VonTobias Jobke

Das Internet-Phänomen „Harlem Shake“ ebbt nicht ab: Nach Sportlern und Feuerwehrleuten haben auch Unternehmen die Videos mit dem kurzen Tanz für sich entdeckt. Wenn Mitarbeiter sich zu PR-Zwecken zum Affen machen.

Der "Harlem Shake": Nach Privatleuten entdecken auch immer mehr Unternehmen den verrückten Tanz für sich. AFP

Der "Harlem Shake": Nach Privatleuten entdecken auch immer mehr Unternehmen den verrückten Tanz für sich.

DüsseldorfEin gutes Dutzend Fallschirmspringer sitzt seelenruhig im Flugzeug in gespannter Erwartung auf den Absprung. Nur ein Springer tanzt mit abgehackten Bewegungen im wahrsten Sinne des Wortes aus der Reihe. Nach 15 Sekunden kann von gespannter Ruhe keine Rede mehr sein: In glänzenden Anzügen zucken alle Springer wild durcheinander: erst noch im Rumpf des Flugzeugs, dann zum Teil kopfüber im freien Fall.

Das Video mit diesen Szenen stammt nicht von einer Fallschirmspringer-Schule, es ist die durchdachte PR des österreichischen Getränkeherstellers Red Bull. Das Unternehmen ist auf das Web-Phänomen „Harlem Shake“ aufgesprungen und setzt in dem Werbevideo seinen allgegenwärtigen, Flügel verleihenden Slogan um – selbst wenn viele Nutzer des Trends bereits überdrüssig sind.

Auch dem Red-Bull-Rennstall, dem Team von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, hat wohl die PR-Abteilung des Unternehmens solch einen Clip verpasst: Darin machen wilde Mechaniker die Werkstatt zur Disco und tanzen zum Teil oben ohne den „Harlem Shake“. Für die Zuschauer gibt es ein paar nette Details: Ein Schrauber schwingt ein Surfbrett durch die Luft, ein anderer rollt auf einem Autoreifen herum.

Die virale Lawine, die seit Anfang des Monats durchs Internet rollt, ist schnell erklärt und gerade das macht sie immer noch erfolgreich: Ein 30-sekündiger „Harlem Shake“ enthält nur zwei Sequenzen, die – ganz wichtig – mit dem gleichnamigen Hip-Hop-Elektro-Titel des DJs Baauer unterlegt sind: Wie im Red-Bull-Video tanzt eine Person etwa 15 Sekunden lang mehr oder weniger anzüglich, während der Rest der Darsteller sie ignoriert. Im zweiten Teil flippen alle mit verrückten Bewegungen im Takt des Musikschnipsels aus – möglichst zitternd, zuckend und zappelnd. Mit dem ursprünglichen Harlem Shake, dem Tanz aus den 80er-Jahren, hat das nicht mehr viel zu tun.

Kommentare (3)

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Leser

21.02.2013, 09:30 Uhr

Na und?

RumpelstilzchenA

21.02.2013, 10:28 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

TheBrandUnionHamburg

21.02.2013, 18:22 Uhr

Uns hat es großen Spaß gemacht in Hamburg: http://www.youtube.com/watch?v=SxnTJrmm6FM

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