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14.02.2013

14:27 Uhr

Tarifkonflikt

Streiks treffen Flughäfen hart

Ausgefallene Flüge, lange Schlangen vor den Sicherheitsschleusen: Das private Sicherheitspersonal hat an den Airports in Düsseldorf und Hamburg erneut die Arbeit niedergelegt. Morgen wird außerdem Köln/Bonn bestreikt.

Streik des Sicherheitspersonals

Chaos am Düsseldorfer und Hamburger Flughafen

Streik des Sicherheitspersonals: Chaos am Düsseldorfer und Hamburger Flughafen

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Düsseldorf/HamburgZehntausende Reisende haben am Donnerstag die Streiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen in Düsseldorf und Hamburg zu spüren bekommen. Am drittgrößten deutschen Airport sollte mindestens jeder dritte, in der Hansestadt sogar jeder zweite Flug gestrichen werden. Nur wenige Sicherheitsschleusen hatten am Morgen geöffnet, davor bildeten sich lange Warteschlagen frustrierter Reisender.

Die Gewerkschaft Verdi will in dem festgefahreren Tarifstreit ein neues Angebot der Arbeitgeber erzwingen. Bereits im Januar war es zu Streiks in Düsseldorf, Köln/Bonn und Hamburg gekommen.

Der Ausstand hatte offiziell mit der Frühschicht um 04.00 Uhr begonnen und sollte den ganzen Tag dauern. Wegen des Nachtflugverbots an den beiden Flughäfen zeigten sich die ersten Auswirkungen erst gegen 06.00 Uhr. Die Fluggesellschaften annullierten in Düsseldorf fast 200 Flüge.

In Hamburg seien mehr als die Hälfte der 179 geplanten Abflüge gestrichen worden, sagte eine Flughafensprecherin am Morgen. Nur zwei von 20 Sicherheitsschleusen fertigten Reisende ab.

Service für Flughäfen

Flughafen Frankfurt

Ankünfte

Abflüge

Service-Telefon: 01805 3724636

Flughafen München

Ankünfte

Abflüge

Service-Telefon: 089 9752 00

Flughafen Düsseldorf

Ankünfte

Abflüge

Service-Telefon: 0211 - 421-0

Flughafen Berlin

Ankünfte

Abflüge

Service-Telefon: 0180 5000 186

Flughafen Stuttgart

Ankünfte

Abflüge

Service-Telefon: 01805 - 948444

Flughafen Hannover

Ankünfte

Abflüge

Service-Telefon: 0511 - 977 1223

Flughafen Hamburg

Ankünfte

Abflüge

Service-Telefon: 040 - 50750

Flughafen Nürnberg

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Abflüge

Service-Telefon: 0911 - 93700

Flughafen Köln-Bonn

Ankünfte

Abflüge

Service-Telefon: 022 03 - 40-40 01/02

Flughafen Leipzig-Halle

Ankünfte

Abflüge

Service-Telefon: 0341 - 224 11 55

Flughafen Münster/Osnabrück

Ankünfte

Abflüge

Service-Telefon: 02571 - 94 33 60

Fluggastrechte

Über die Rechte der Fluggäste gibt das Luftfahrt-Bundesamt im Internet unter lba.de und per Hotline unter Tel.: 0531 - 23 55 115 Auskunft.

„Es ist sehr voll in den Terminals. Die Wartezeit beträgt mehrere Stunden“, sagte die Sprecherin des Hamburger Airports. In Düsseldorf waren immerhin elf statt der üblichen 24 Schleusen geöffnet, dennoch starteten viele Flieger verspätet. Einige Flüge wurden auf die Flughäfen in Weeze am Niederrhein und in Dortmund verlegt.

Die Streikbereitschaft sei unverändert hoch bei 90 Prozent, sagte ein Verdi-Sprecher in NRW. Die Gewerkschaft fordert bis zu 30 Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten des privaten Sicherheitsgewerbes. Der erneute Streik sei ein Erfolg, bilanzierte der Hamburger Verdi-Sprecher Peter Bremme.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

14.02.2013, 08:54 Uhr

Dies ist ein rein prophylaktischer Kommentar :

12,36 € pro Stunde bekommen nur die Fluggastkontrolleure.
Die Mitarbeiter, die z.B. den Zugang zu Sicherheitsbereichen bewachen werden mit unter 10 € abgespeist !

Die Fluggastkontrolleure haben oft nur Teilzeitveträge
und ein Zusatzverdienst isr wegen der unregelmäßigen Arbeitszeiten meist auch nicht möglich.
Da relativiert sich der angestrebte Lohn von 14,50 € schon wieder !

Die Bundespolizei könnte bei den Ausschreibungen einfach einen Mindeststundenlohn festlegen, aber die Herren Beamten verschanzen sich einfach hinter dem recht dürftigen Tarifvertrag.
Nun haben sie die Quittung dafür bekommen,
aber darunter leiden müssen die Passagiere !!

Account gelöscht!

14.02.2013, 20:31 Uhr


Verdi nimmt die Fluggäste in Geiselhaft.

Ich frage mich, wo das viele Geld, dass die Fluggäste bezahlen bleibt. Bereits heute übersteigen die Flughafengebühren nicht selten den eigentlichen Flugpreis. Das Geld kommt aber offenbar nicht bei den Mitarbeitern an.

Insofern sind nicht die Flughäfen, sondern die Sicherheitsunternehmen zu bestreiken.

Im Übrigen haben sich die Sicherheitsleute den Beruf selbst ausgesucht; bei der Einstellung war auch die Bezahlung bekannt. 30% Lohnerhöhung sind m.E. völlig unangemessen.

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