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30.11.2012

08:29 Uhr

Tausende Menschen evakuiert

Bombe in Dortmund konnte entschärft werden

Am Donnerstag hatte eine Zehn-Zentner-Fliegerbombe mit gefährlichem Säurezünder in Dortmund Alarm ausgelöst. Das Klinikviertel musste teilweise geräumt werden. Letztlich musste die Bombe aber nicht gesprengt werden.

Die entschärfte Fliegerbombe wird aus einer Baugrube geborgen. dpa

Die entschärfte Fliegerbombe wird aus einer Baugrube geborgen.

DortmundEine Zehn-Zentner-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg ist am späten Donnerstagabend im Dortmunder Klinikviertel nahe der Innenstadt erfolgreich entschärft worden. Trotz eines beschädigten Säurezünders sei es dem Kampfmittel-Beseitigungsdienst gelungen, die Fliegerbombe kurz vor Mitternacht unschädlich zu machen, teilte die Stadt mit. Tausende Menschen wurden zuvor in Sicherheit gebracht. In drei Kliniken mussten Patienten in geschützte Bereiche verlegt werden.

Wäre die Entschärfung aus Sicherheitsgründen abgebrochen worden, hätte der Räumdienst die Bombe gesprengt. Bei solchem Vorgehen hatte es in der Vergangenheit allerdings in München und Viersen größere Schäden gegeben.

Arbeiter hatten am Nachmittag die britische Fliegerbombe bei Ausschachtungen freigelegt. Daraufhin liefen umfangreiche Evakuierungen an. Mehrere tausend Menschen waren davon betroffen.

Erst am Dienstag hatten Experten in Duisburg eine 500-Kilo-Bombe sprengen müssen. Am Mittwoch sorgte in Köln die Entschärfung eines Blindgängers für Behinderungen in der Innenstadt.

In München hatte die Sprengung einer Bombe Ende August für einen Millionenschaden gesorgt. Mitte September verursachte die Sprengung eines Blindgängers in der Innenstadt von Viersen ebenfalls hohen Sachschaden. Beide Bomben hatten Säurezünder. Bomben mit Aufschlagzündern sind einfacher zu entschärfen.

Von

dpa

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