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18.11.2013

15:19 Uhr

Tebartz-van Elst

Strafverfahren gegen Limburger Bischof eingestellt

Das Strafverfahren gegen den Limburger Bischof wegen einer falschen eidesstattlichen Versicherung ist eingestellt worden. Tebartz-van Elst legte ein Geständnis ab und muss eine Geldauflage von 20.000 Euro zahlen.

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst: Verfahren eingestellt. dpa

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst: Verfahren eingestellt.

Hamburg/LimburgDas Strafverfahren gegen den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst wegen falscher Angaben zu einem Erste-Klasse-Flug ist eingestellt worden. Der derzeit beurlaubte Kirchenmann muss aber als Auflage 20.000 Euro zahlen, wie das Oberlandesgericht Hamburg am Montag mitteilte.

Der Beschluss des Amtsgerichts Hamburg, dem die Staatsanwaltschaft zugestimmt hat, erging demnach schon am vergangenen Mittwoch. Laut Staatsanwaltschaft hat Tebartz-van Elst inzwischen ein Geständnis abgelegt.

Das Gericht hatte bereits Ende Oktober vorgeschlagen, das Verfahren einzustellen. Das lehnte die Staatsanwaltschaft damals ab. Grund für die jetzige Zustimmung sei das Geständnis des Bischofs, sagte eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde.

Die Einstellung gilt nach Angaben einer Gerichtssprecherin solange als vorläufig, bis der Bischof seine Geldauflage innerhalb einer bestimmten Frist gezahlt habe. Er gilt nach der Entscheidung nicht als vorbestraft, erklärte die Sprecherin.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft hatte beim Amtsgericht einen Strafbefehl gegen Tebartz-van Elst wegen zweier falscher eidesstattlicher Versicherungen beantragt. Er soll im Zusammenhang mit einem Erste-Klasse-Flug nach Indien falsche Angaben gemacht haben.

Nach der Kostenexplosion am neuen Limburger Bischofssitz und der heftigen Kritik an seiner Amtsführung nimmt Tebartz-van Elst auf Geheiß des Papstes derzeit eine Auszeit.

Von

dpa

Kommentare (8)

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Account gelöscht!

18.11.2013, 14:47 Uhr

Entweder konnte sein Gott das nicht verhindern, dann ist er nicht allmächtig. Oder er wollte das nicht verhindern, dann quält er gerne Menschen. Oder er hat es verursacht, dann sollte TvE mal darüber nachdenken, ob er den richtigen Gott anbetet. Obwohl... die anderen Götter sind genauso wahrscheinlich wie der Christengott: unwahrscheinlich.

Account gelöscht!

18.11.2013, 15:41 Uhr

Ein Steini1 kann ihn jetzt ja nicht mehr verteidigen, da der Bischof gestanden hat.

Charbonnier

18.11.2013, 16:02 Uhr

"Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt" frei nach diesem Ablass-Spruch hat unsere Justiz diesen Lügner laufen lassen und der Kirchensteuerzahler zahlt an Ende die Buße des Bischofs! Wer prominent ist darf sich freikaufen in Deutschland.

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