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30.01.2005

10:07 Uhr

Temperaturanstieg um bis zu zwei Grad befürchtet

Naturschützer befürchten Aussterben von Eisbär und Seehund in der Arktis

Die Naturschutzorganisation WWF warnt davor, dass es bald keine Seehunde und Eisbären mehr in der Arktis geben wird.

HB BERLIN. Angesichts der globalen Erwärmung befürchtet die Naturschutzorganisation World Wildlife Fund (WWF), dass in der Arktis Eisbären und Seehunde aussterben – und zwar innerhalb der nächsten 20 Jahre.

Die Organisation geht davon aus, das es bis zum Jahr 2026 auf der Erde durchschnittlich zwei Grad wärmer sein werde als noch 1750. Das Eis der Arktis schmelze, womit vielen Tierarten die Lebensgrundlage genommen werde, so der WWF-Klimaexperte Tonie Folkestad am Sonntag in Genf.

«Wenn wir nicht schnell handeln, wird die Arktis bald nicht wiederzuerkennen sein», sagte Folkestad weiter. Die Erwärmung lasse in der Arktis das Sommereis verschwinden und mit ihm Tier- und Pflanzenarten.

WWF zufolge könnten auch Zugvögel ihre Brutplätze in der Arktis verlieren. Der WWF will seinen Bericht den Delegierten einer Klimakonferenz vorlegen, die am 1. Februar im englischen Exeter beginnt.

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