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29.01.2012

15:20 Uhr

Temperatursturz

Sibirische Kälte kommt nach Deutschland

Wer in den kommenden Tagen vor die Tür geht, sollte sich warm anziehen. Denn Meteorologen rechnen mit Minusgraden im zweistelligen Bereich. Grund ist Hoch Cooper, das eiskalte Luft direkt aus Sibirien mitbringt.

Winterkälte breitet sich in Deutschland aus

Video: Winterkälte breitet sich in Deutschland aus

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OffenbachDeutschland muss sich warm anziehen: In der kommenden Woche könnte es knackig kalt werden - mit Temperaturen bis minus zwanzig Grad. Verantwortlich dafür ist Sibirienhoch Cooper, das eiskalte Luft bringt

Bis Freitag werde es täglich kälter, berichtete der Deutsche Wetterdienst am Sonntag. „Von Donnerstag bis Samstag sollten kälteempfindliche Menschen eher keine Außentermine planen, denn der bockige Ostwind wird auch tagsüber die gefühlten Temperaturen immer im zweistelligen Minusbereich halten.“ Im Osten Deutschlands gebe es schon Dauerfrost, von Dienstag an werde auch der Westen davon erfasst. Ausgenommen seien wohl nur Küstengebiete und Inseln.

Wenn kräftige Hochdruckgebiete über Sibirien liegen, kann es in Deutschland einen strengen Winter geben. Im Norden Sibiriens mit dem angrenzenden arktischen Polarmeer fallen die Temperaturen im Winter auf bis zu minus 60 Grad, der Boden ist dauerhaft gefroren.

Da die Sonne im Winter in der Polarregion für längere Zeit nicht aufgeht, können sich die kalten Luftmassen nicht erwärmen. Das stabile Hochdruckgebiet sorgt dann dafür, dass sich die Atmosphäre ständig weiter abkühlt und die trockene Luft aus höheren Schichten nach unten sinkt. Die sibirische Festlandluft ist die kälteste Luftmasse, die im Winter nach Europa zieht.

Das eisige Klima beeinflusst das europäische Wetter, wenn die Luftmassen nach Skandinavien und Russland vorrücken und dazu kräftige Ostwinde wehen. In Mitteleuropa gibt es allerdings meist Westwinde, die warme Luft vom Atlantik bringen. Rund 80 Prozent der Luftströmung in Deutschland kommen aus westlicher Richtung.

Im Januar herrschen im russischen Teil Nordasiens Durchschnittstemperaturen zwischen minus 20 und minus 45 Grad. Das dortige kontinentale Klima beschert zwar auch warme Sommer mit bis zu plus 30 Grad, doch die Böden bleiben in der Tiefe gefroren.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Klimaterror

29.01.2012, 17:57 Uhr

Ich hatte schon auf einen milden Winter gehofft und so viel CO2 produziert wie ich nur konnte. Trotz allem scheint es wieder sehr kalt zu werden. Die Klimapropheten liegen seit 10 Jahren sowas von daneben. Wir sollten also alle mehr für die CO2-Produktion tun damit es endlich wärmer statt kälter wird!

Lexi

29.01.2012, 22:04 Uhr

Ich bin auch dafür, dass es wärmer wird. Nur führt mehr CO2 dazu, dass es im Winter kälter wird. Durch die höheren Temperaturen in der Arktis kehrt sich nämlich die Windrichtung um und dann haben wir genau das, was jetzt kommen soll: Ostwind mit sibirischer Kälte. Also: Weniger ist mehr. Auch beim CO2.

Account gelöscht!

30.01.2012, 11:40 Uhr

Bin heute auch schon extra mit dem Auto zum Bäcker Brötchen holen gefahren.

Denn wenn der Iwan vor der Tür steht, können wir ihn nur noch mit kollektiver Co2 Produktion aufhalten.

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