Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

10.03.2006

17:19 Uhr

Teurer Irrtum

Kölner Büdchen-Verkäufer nimmt 600-Euro-Schein an

Ein Kiosk-Verkäufer in Köln hat für seine krasse Unkenntnis der Euro-Banknoten-Stückelung teuer bezahlt: Der Mann ließ sich von einem Unbekannten einen 600-Euro-Schein andrehen. Mit reichlich Wechselgeld zog der Betrüger von dannen.

HB KÖLN. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, kaufte der Mann am Donnerstagabend zwei Stangen Zigaretten und reichte dem Verkäufer den 600-Euro-Schein. Dieser habe geglaubt, es handele sich um einen neuen und noch nicht so bekannten Schein, und dem Kunden nach kurzen Zögern sein Wechselgeld ausgehändigt.

Erst ein Bekannter des Geschädigten habe die blaue Banknote als Fälschung erkannt und die Polizei gerufen. Die Beamten fertigten eine Anzeige wegen Verdachts des Betruges und des Inverkehrbringens von Falschgeld. Der falsche 600-Euro-Schein weist der Polizei zufolge als Bezugsquelle eine nicht jugendfreie Internetseite auf, die auch 300-Euro-Scheine als Werbegag anpreist.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×