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11.10.2011

10:42 Uhr

Thailand

So wollen Helfer Bangkok vor den Fluten retten

Was Bangkok in den nächsten Tagen droht, könnten die schwersten Überschwemmungen in Thailand seit 50 Jahren sein. Toyota, Honda und Nikon stoppten bereits in einigen Werken bereits die Produktion.

Eine Einwohnerin paddelt auf einem provisorischen Floß in einem Vorort Bangkoks. AFP

Eine Einwohnerin paddelt auf einem provisorischen Floß in einem Vorort Bangkoks.

Pathum ThaniIn Thailand versuchen Helfer fieberhaft mit dem Bau von Schutzwällen, die Hauptstadt Bangkok vor Überflutungen zu schützen. In der Provinz Pathum Thani nördlich von Bangkok durchbrachen die Wassermassen in der Nacht zu Dienstag einen Uferdamm und setzten die umliegenden Häuser zwei Meter tief unter Wasser. Bislang seien aber vor allem Felder überschwemmt worden, sagte der stellvertretende Provinzgouverneur Lerpong Kaiwsrichan.

Der japanische Autobauer Toyota teilte mit, die Produktion in allen drei thailändischen Fabriken sei gestoppt worden. Auch Honda hielt die Bänder an, nachdem die Fluten einen Schutzwall aus Sandsäcken um eine Industriezone durchbrochen hatten. Nikon setzte in einem Werk die Produktion einer Digitalkamera aus.

Helfer bereiten Dämme aus Sandsäcken vor. AFP

Helfer bereiten Dämme aus Sandsäcken vor.

Die schwersten Überschwemmungen in Thailand seit 50 Jahren drohen im Laufe der Woche Bangkok zu erreichen. Große Teile der Hauptstadt liegen nur etwa zwei Meter über dem Meeresspiegel. Die Behörden bereiten früheren Angaben zufolge einen Evakuierungsplan vor, um Menschen im Notfall aus betroffenen Gebieten in Sicherheit zu bringen.

Seit Ende Juli sind rund 269 Menschen durch die heftigen Regenfälle und Überschwemmungen ums Leben gekommen. Rund 2,3 Millionen Menschen sind von den Fluten vor allem im Norden und der Landesmitte betroffen.

Von

rtr

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