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08.01.2010

09:26 Uhr

Tief „Daisy“ über Deutschland

Die Schnee-Katastrophe bleibt (vorerst) aus

Schneemassen, Sturmböen und Verwehungen: Das Tief „Daisy“ könnte ab dem heutigen Freitag von Süden her zu schweren Behinderungen auf Deutschlands Straßen führen. Die Meteorologen warnten aber vor Panik. Großbritannien zitterte dagegen unter den kältesten Temperaturen des bisherigen Winters.

Höhepunkt des windigen und schneereichen Wetters wird der Samstag. dpa

Höhepunkt des windigen und schneereichen Wetters wird der Samstag.

HB FRANKFURT. Am Freitagmorgen befand sich das Hauptschneefallgebiet über Süddeutschland. Dort bereitete es aber zunächst wenig Probleme, weil der Wind noch nicht auffrischte.

„Das Gebiet kommt langsam nach Norden voran“, sagte der Meteorologe Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst. Bis zum Abend sollen die dicken Scheewolken bis zu einer Linie von Rheinland-Pfalz über das Rhein-Main-Gebiet nach Thüringen und das Erzgebirge vorankommen. Vor allem in den Hochlagen der Mittelgebirge soll der Wind stark auffrischen und kann für hohe Verwehungen sorgen. Die Meteorologen warnten aber vor Panik. „Es wird keine Katastrophe“, sagte Jonas.

Höhepunkt des windigen und schneereichen Wetters wird der Samstag, an dem sich „Daisy“ in weiten Teilen Deutschlands austoben dürfte. Am Sonntag soll der Wind langsam nachlassen. Dann ist vor allem an den Küsten noch mit Behinderungen zu rechnen.

Schon in der Nacht zum Freitag gab es an der Ostseeküste starke Schneeschauer, weil sich die Luft über dem Meer mit Feuchtigkeit vollsaugte. So liegen auf Rügen mehr als 30 Zentimeter Schnee, während es in Schwerin nur drei Zentimeter sind.

Ein Ende der frostigen Temperaturen ist zumindest bis zur Monatsmitte nicht zu erwarten.

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