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03.04.2014

12:56 Uhr

Tote und Verletzte

Amokschütze auf US-Militärbasis tötet drei Menschen

Er tötete drei Kameraden und erschoss sich dann selbst: Schon wieder ist ein Soldat auf dem US-Stützpunkt Fort Hood Amok gelaufen. Düstere Erinnerungen ans Jahr 2009 werden wach.

Bei einer Schießerei auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas hat es Tote und Verletzte gegeben. Reuters

Bei einer Schießerei auf dem Militärstützpunkt Fort Hood in Texas hat es Tote und Verletzte gegeben.

Fort HoodEin Amoklauf auf einer US-Militärbasis erschüttert Amerika: Ein Soldat hat auf dem Stützpunkt Fort Hood in Texas drei Kameraden erschossen und 16 weitere verletzt, einige von ihnen schwer. Anschließend tötete der Mann sich selbst. Schon im Jahr 2009 war in Fort Hood ein Soldat Amok gelaufen - damals starben 13 Menschen.

Der Kommandeur des Stützpunktes, Mark Milley, sagte am späten Mittwochabend (Ortszeit), es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund. Ein Motiv für die Tat sei nicht bekannt. Der Schütze habe unter Verhaltensstörungen und psychischen Problemen gelitten. Im Jahr 2011 habe er im Irak gedient.

Ob er unter einer sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung litt, blieb zunächst offen. Eine entsprechende Diagnose liegt noch nicht vor. „Wir untersuchen sein Vorleben nun sehr genau“, sagte Milley. US-Medien identifizierten den Schützen als einen 34-Jährigen im Rang eines „Army Specialist“.

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Der Amokläufer von Fort Hood ist zum Tode verurteilt worden. Hasan nahm die Entscheidung ohne sichtbare Reaktion auf. Laut Prozessbeobachtern soll er es auf die Todesstrafe angelegt haben, um als Märtyrer zu sterben.

Alle Opfer seien Soldaten, sagte Milley. Mindestens drei Verletzte befänden sich in kritischem Zustand, berichteten Krankenhaus-Ärzte.

Präsident Barack Obama zeigte sich erschüttert. „Es bricht uns das Herz, dass so etwas Ähnliches wieder passiert sein könnte“, sagte er mit Blick auf den ersten Amoklauf in Fort Hood vor fast fünf Jahren. „Wir verfolgen die Situation genau“, sagte er in Chicago. Es seien noch viele Fragen offen. „Ich hoffe nur, dass alle im ganzen Land die Familien und die Gemeinschaft in Fort Hood in unsere Gebete mit einschließen.“

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