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03.01.2014

14:08 Uhr

Tourismus

Deutscher nach Zigarette im Flugzeug verhaftet

Ein Deutscher wusste sich an Bord eines Flugzeugs der Airline Emirates nicht zu benehmen und steht jetzt in Australien vor Gericht: Er rauchte an Board und reagierte – darauf angesprochen – aggressiv.

Die arabische Airline Emirates: Bei der Landung wurde ein Deutscher verhaftet, weil er raucht und aggressiv reagierte. dpa

Die arabische Airline Emirates: Bei der Landung wurde ein Deutscher verhaftet, weil er raucht und aggressiv reagierte.

SydneyRauchen und Aggressivität an Bord eines Flugzeugs haben einen deutschen Passagier in Australien vor Gericht gebracht. Der 54-Jährige sei in der Flugzeugkabine gefesselt und bei der Landung in Brisbane verhaftet worden, berichtete die australische Zeitung „Courier Mail“ am Freitag auf ihrer Webseite. Sie zeigte ein Foto des Mannes an Bord mit gefesselten Beinen.

Stewardessen hätten den Deutschen zur Rede gestellt, als sie in der Nacht zum Donnerstag auf dem Emirates-Flug von Singapur nach Brisbane Rauch in einer Toilettenkabine bemerkten, berichtete der Sender „Ten News“. Daraufhin sei der Passagier aggressiv geworden. Die Besatzung habe ihn deshalb gefesselt. Die Anklage lautet auf Rauchen an Bord und Körperverletzung.

Roter Teppich für alle – Ungewöhnliche Zusatzservices

Last-Minute-Upgrade

Bei Delta in den USA verkaufen die Flugbegleiter an Bord mithilfe ihrer Tablet-Computer Upgrades für die letzten freien First-Class-Sitze, in der Regel für weniger Geld als bei einer frühzeitigen Buchung.

Koffer nach Hause

Für 30 Dollar liefern American Airlines und US Airways innerhalb von vier Stunden nach der Landung in den USA den Koffer ins Hotel oder nach Hause, damit sich die Kundschaft das Warten am Band sparen kann.

Genuss am Himmel

Bei Langstreckenflügen aus Paris bietet Air France neben dem kostenlosen Standardessen fünf weitere Menüs der traditionellen französischen Küche, von Bio bis zur 28 Euro teuren, viergängigen „Sélection“ des Gourmettempels „Maison Lenotre“ aus Paris. Kurzentschlossene Genießer können über den -À-la-Carte-Service von Austrian Airlines noch eine Stunde vor Abflug beim Wiener Edelcaterer Do & Co für 15 Euros Tapas, Salate und natürlich Wiener Schnitzel mit Vor- und Nachspeise ordern.

Kindermenü für einen Penny

Bestellen Eltern beim britischen Ferienflieger Jet2.com eine Mahlzeit (ab umgerechnet 9,50 Euro), bekommen ihre Kinder das Menü für einen Penny. Damit die Eltern nicht vergessen zu bestellen, erinnert sie die Linie rechtzeitig vor dem Abflug mit einer Mail, wie lang der Flug ist.

Bequemer zum Flieger

Zum „Roter Teppich“ genannten Paket des malaysischen Billigfliegers Air Asia gehört für umgerechnet 25 Euro freies WLAN am Flughafen, eine schnellere Pass- und Sicherheitskontrolle und das Versprechen, dass der Koffer bei Ankunft zuerst auf das Gepäckband rollt.

Extra-Flatrate

Für eine Pauschale von 199 Dollar können die Kunden bei Delta drei Monate lang auf jedem Flug innerhalb der Vereinigten Staaten ohne Zusatzgebühr einen Koffer aufgeben und zusätzlich als Erste ins Flugzeug einsteigen. Darüber hinaus bekommen sie außerdem Sitze mit mehr Platz und zusätzliche Meilen im Bonusprogramm.

Serviceclub

250 Euro verlangt der spanische Billigflieger Vueling für zehn Lounge-Besuche, schnellere Sicherheitskontrollen und das Recht, als Erster einzusteigen. Beim ungarischen Ultra-Geizflieger Wizzair bekommen Mitglieder des Discount Clubs für knapp 30 Euro Jahresgebühr immer mindestens zehn Euro Rabatt auf alle Tickets außer den allerbilligsten.

Laden an Bord

In ihren Airbus A380-Superjumbos bietet Korean Air statt der bei anderen üblichen Bar einen Duty-free-Laden mit 64 Artikeln. In den Regalen gehalten werden die zollfreien Waren von kleinen Magneten – damit die teuren Parfüms und Cremes bei Turbulenzen nicht herumfliegen.

Kaufhaus im Vordersitz

Über sein Bordunterhaltungssystem verkauft der US-Billigflieger Virgin America ein Schlafset mit Kissen und Decke für neun Dollar sowie Schmerz- und Schlaftabletten für vier Dollar. Die Rechnung begleichen die Passagiere am Ende des Fluges am Bildschirm per Kreditkarte.

Nie mehr Kofferverlust

Die australische Qantas verkauft für umgerechnet 40 Euro einen Gepäckanhänger, der dank RFID-Technik immer zeigt, wo der Koffer gerade ist. Ein ähnliches System erprobt auch British Airways.

Quelle: Wirtschaftswoche, Rüdiger Kiani-Kreß

Der Sender zeigte den aufgebrachten Mann vor Gericht in Brisbane. Der Haftrichter habe ihn gegen Kaution und nach Abgabe seines Passes wieder auf freien Fuß gesetzt. Der nächste Gerichtstermin sei am 10. Januar.

Von

dpa

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