Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

26.12.2011

09:25 Uhr

Trauerfeier

Asien gedenkt der Tsunami-Opfer

Heute vor sieben Jahren erfasste ein verheerender Tsunami viele Küsten Asiens. Allein auf der indonesischen Insel Sumatra kamen rund 170.000 Menschen um. Heute trauerten die Angehörigen um die Opfer.

Stille Trauer um die Toten. Reuters

Stille Trauer um die Toten.

Banda AcehWie in Thailand haben auch auf der indonesischen Insel Sumatra die Menschen am Montag der Opfer des verheerenden Tsunami am 26. Dezember 2004 gedacht. Der Gouverneur von Aceh, Irwandi Yusuf, sowie mehrere tausend Menschen nahmen an einer Zeremonie mit Gebeten für die rund 170.000 Menschen teil, die damals auf Sumatra ums Leben kamen. Angehörige trafen unter anderem an dem Massengrab in Siron zusammen, wo Hunderte Opfer nach der Katastrophe begraben wurden.

An einem Golfplatz in der Nähe der Provinzhauptstadt Banda Aceh pflanzten Kinder symbolisch 5000 Papierblumen mit Botschaften darauf. „Ich liebe Papa, ich liebe Mama, ich liebe meine Schwester Icha und meinen Bruder Kiki“, schrieb die achtjährige Aliya Humaira auf ein gelbes Blatt. Sie hat fast ihre gesamte Familie verloren. „Ich bringe sie jedes Jahr hierher“, sagte ihre Großmutter Khamariyah, „damit sie die Familie nicht vergisst.“

Die Kinder setzten auch Papierblumen mit guten Wünschen von Kindern aus dem japanischen Kobe in die Erde. Dort waren vor 16 Jahren 6000 Menschen bei einem Erdbeben ums Leben gekommen. Japanische Sozialarbeiter haben den Kontakt hergestellt und das Kinderprojekt gestartet. Papierblumen mit Botschaften aus Aceh werden auch nach Kobe geschickt.

 

Von

dpa

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Neutral

26.12.2011, 10:32 Uhr

Wunden die schwer heilen und es scheint die Laender haben nichts dazu gelernt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×