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05.09.2011

04:04 Uhr

Tropensturm "Lee"

Nach heftigen Regenfällen Angst vor Sturzfluten

In New Orleans halten die Dämme, die nach „Katrina“ gebaut wurden und trotz der starken Regenfälle gab es nur vereinzelt Überschwemmungen. In Texas ertrank ein Wasserspotler, der aufs Meer hinausgetrieben wurde.

Spaziergänger am Mississippi als Tropensturm "Lee" in New Orleans, Louisiana, auf Land trifft. Reuters

Spaziergänger am Mississippi als Tropensturm "Lee" in New Orleans, Louisiana, auf Land trifft.

New OrleansSechs Jahre nach dem verheerenden Hurrikan „Katrina“ ist New Orleans bei dem Tropensturm „Lee“ bislang glimpflich davongekommen. Die Dämme der zu einem großen Teil unter dem Meeresspiegel liegenden Stadt im Süden der USA hielten am Sonntag den Wassermassen stand. Trotz der starken Regenfälle von bislang etwa 33 Zentimetern wurden aus New Orleans nur vereinzelte Überschwemmungen in einigen Straßen gemeldet.

Der Sturm traf am Sonntag auf Land und zog langsam Richtung Norden weiter. Es wurde befürchtet, der Sturm könnte im Süden der USA und in anderen Gebieten Sturzfluten verursachen. In Teilen von Alabama, Louisiana und Mississippi wurden Schäden durch Wind und Überflutungen gemeldet.

In Galveston im US-Staat Texas ertrank ein Wassersportler, der von der aufgewühlten Brandung aufs Meer hinausgetrieben wurde. Im Staat Mississippi wurde Behördenangaben zufolge ein Mann von einem Blitz getroffen und verletzt. Nach Angaben des nationalen Hurrikanzentrums der USA erreichte „Lee“ am Sonntagabend (Ortszeit) Windgeschwindigkeiten von bis zu 65 Kilometern pro Stunde. Das Zentrum des Sturms befand sich demnach rund 75 Kilometer südöstlich der Stadt Alexandria in Louisiana.

„Lee“ weckt Erinnerungen an „Katrina“ 2005. Damals kamen 1500 Menschen ums Leben. Etwa 80 Prozent der Stadt wurden überflutet, der Schaden belief sich auf mehr als 80 Milliarden Dollar.

Unterdessen entwickelte sich Hurrikan „Katia“ über dem Atlantik zu einem Sturm der Kategorie 2. Meteorologen warnten vor starker Brandung auf den Bermuda-Inseln. Das Zentrum des Sturms befand sich am Sonntagabend rund 590 Kilometer nordöstlich der nördlichen Leeward-Inseln und bewegte sich mit 19 Kilometern pro Stunde in Richtung Nordwesten fort.

Von

rtr

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