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09.11.2011

12:24 Uhr

Überflutungen in Thailand

Lebensmittel in Touristenzielen werden knapp

Wegen der Überflutungen wird es in Thailand immer schwieriger, Lebensmittel an beliebte Touristenziele zu liefern. Händler auf Phuket müssen inzwischen Waren aus Malaysia und anderen Nachbarländern importieren.

Wegen der Fluten kommt es in Thailand zu Lieferengpässen bei Lebensmitteln. dapd

Wegen der Fluten kommt es in Thailand zu Lieferengpässen bei Lebensmitteln.

BangkokPhuket und anderen beliebten Touristenzielen in Thailand drohen Lieferengpässe bei Lebensmitteln wegen der Überflutungen im Land. Das Wasser erreichte am Mittwoch eine zentrale Autobahn, die Bangkok mit dem Süden des Landes verbindet. Teile der Schnellstraße Rama II seien im Westen Bangkoks überschwemmt worden, berichtete der Gouverneur der Hauptstadt, Sukhumbhand Paribatra der „Bangkok Post“.

Bangkok ist ein zentraler Verkehrsknotenpunkt Thailands. Die wachsende Isolation der Stadt stört die Lieferketten landesweit. Seit Wochen ist das Mineralwasser in den Supermärkten knapp, neuerdings auch das Bier. Seit Monaten kämpft Thailand mit den schwersten Überschwemmungen seit 50 Jahren. Auch für das Zentrum der Hauptstadt werden die Wassermassen immer bedrohlicher.

Um ihre Regale zu füllen, importieren Einzelhändler auf Phuket, rund 700 Kilometer südlich von Bangkok, Waren aus Malaysia und anderen benachbarten Ländern. Die britische Supermarktkette Tesco hat bereits drei Millionen Liter Wasser und acht Millionen Nudelpakete vom Schwesterunternehmen in Malaysia bekommen, berichtete die Zeitung „Phuket News“. Auch für Dosenfisch, Eier und H-Milch greift die Kette bereits auf ihre weltweiten Lieferanten zurück.

Andere Händler auf Phuket rationieren. „Wir haben noch immer nicht genug Eier, um die Nachfrage zu decken. Also teilen wir jedem drei Pakete mit je 30 Eiern zu“, sagte der Manager der thailändischen Supermarktkette Big C, Prapruet Saiwattansuk.

Die Zahl der Hochwasser-Opfer stieg am Mittwoch auf 529.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Lia69

09.11.2011, 16:15 Uhr

Nun ja, Lebensmittel werden hier knapp, aber nur ausländische Lebensmittel. Müssen die Touristen eben mal einheimische Lebensmittel zu sich nehmen. Sterben wird niemand, wenn er mal 3 Wochen auf Leberkäse und Sauerkraut verzichten muss.

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