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04.06.2013

07:13 Uhr

Überschwemmungen

Hochwasser in Deutschland - ein Überblick

Das Hochwasser hält tausende Menschen im Osten und Süden Deutschlands weiter in Atem. Gespenstisch ist die Lage in Passau, doch das Schlimmste scheint überstanden. Hingegen bereitet die Elbe zunehmend Sorgen.

Auch Dresden ist vom Hochwasser bedroht. dpa

Auch Dresden ist vom Hochwasser bedroht.

BerlinBraune Fluten in weiten Teilen Süd- und Ostdeutschlands: Überlaufende Flüsse fluteten ganze Regionen. Besonders stark betroffen ist Passau. In der Dreiflüssestadt in Bayern steht das Wasser nach wie vor hoch in den Straßen. Doch das Schlimmste scheint überstanden. Die Wasserstände von Inn und Donau sind bis zum frühen Morgen deutlich gefallen. In Regensburg verschärfte sich die Lage dagegen in der Nacht. Sachsen-Anhalt erwartet im Laufe des Tages sogar eine höhere Flutwelle als beim Jahrhunderthochwasser im Jahr 2002.

Mit 12,40 Metern habe der Pegelstand der Donau in Passau um 04.00 Uhr mehr als einen halben Meter unter dem Höchstand gelegen, sagte ein Sprecher. Bis zum Nachmittag sollte das Wasser auf etwas über zehn Meter zurückgehen. Die Stadtwerke hatten die Trinkwasserversorgung in der Stadt gekappt - denn durch das Flusswasser droht eine Verunreinigung. Der Strom war abgestellt. Auch die Festnetz-Telefone funktionierten nicht mehr.

An diesem Dienstag wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Passau erwartet. Sie hatte den Betroffenen Hilfe in Aussicht gestellt: „Der Bund wird auch schauen, was wir helfen können, genauso wie die Länder“, sagte die Kanzlerin am Montag in Berlin.

In Regensburg verschärfte sich die Lage in der Nacht zum Dienstag weiter. Um 03.00 Uhr erreichte die Donau einen Pegelstand von 6,65 Meter. Es drohte die Überflutung mehrerer Straßen, die vorsorglich gesperrt wurden. In einer Schule im Stadtgebiet stand ein Notlager mit 365 Feldbetten zur Verfügung.

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