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15.01.2011

08:31 Uhr

Überschwemmungen

Regensburg erwartet Flutwelle am Nachmittag

Tauwetter und Regen haben die Wasserstände in einigen deutschen Flüssen weiter ansteigen lassen. Die Stadt Regensburg bereitet sich auf eine Flutkatastrophe vor. Pro Stunde stieg das Wasser um drei Zentimeter, an der Eisernen Brücke erreichte der Pegelstand am Samstagmorgen die 6,09 Meter-Marke.

Die Donau in der Nacht zum Samstag in Regensburg. Die Stadt bereitet sich auf ein dramatisches Hochwasser vor. dpa

Die Donau in der Nacht zum Samstag in Regensburg. Die Stadt bereitet sich auf ein dramatisches Hochwasser vor.

HB REGENSBURG/PASSAU/NÜRNBERG/DRESDEN. Der Krisenstab der Stadt Regensburg rechnete am Samstag damit, dass der Scheitelpunkt der Flutwelle am Nachmittag mit etwa 6,40 Meter erreicht sein könnte. Damit würde der Pegelstand leicht unter dem der Flutkatastrophen von 1988 und 2002 bleiben. Auch am Morgen konnten die mobilen Schutzwänden das Wasser halten.

In Passau war der Pegelstand der Donau seit Freitagabend zurückgegangen, am Samstagmorgen lag er bei 8,40 Meter. Eine Sprecherin der Stadt Passau sagte, es werde damit gerechnet, dass der Stand im Lauf des Samstags um weitere 20 Zentimeter zurückgehe.

Für Sonntag werde zwar erneut mit einem Anstieg gerechnet. Der solle aber moderater ausfallen als ursprünglich angenommen, gerechnet werde mit einem Anstieg um 30 Zentimeter.

In Mittel-, Unter- und Oberfranken blieben zahlreiche Straßen in Ufernähe gesperrt, darunter einige Bundesstraßen.

Hochwasserlage bleibt angespannt

Auch in Sachsen bleibt die Hochwasserlage angespannt. Ein Schwerpunkt sei weiterhin die Elbe, sagte Uwe Büttner vom Landeshochwasserzentrum am Samstag. Zwar stagnierten hier die Wasserstände in der Nacht. Im Laufe des Tages sollten sie aber wieder ansteigen. Am Samstagmorgen galt für die Pegel in Riesa, Dresden und Schöna die zweithöchste Hochwasseralarmstufe 3. Angespannt ist die Lage außerdem an der Vereinigten Mude und ihren Zuflüssen. Auch hier galt am Morgen an vielen Pegeln im Norden Sachsens die Alarmstufe 3.

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