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12.08.2014

14:26 Uhr

Unfall in der Türkei

Bergleute sitzen in Grube fest

Die Erinnerungen an die Tragödie in Soma sind noch frisch, vor drei Monaten bangten die Türkei und der Rest der Welt um das Leben vieler Kumpel der örtlichen Zeche. Nun sind erneut Bergleute von einem Unglück betroffen.

So arbeiteten sie vor dem Zwischenfall in der Mine von Zonguldak, bei dem neun Kumpel eingeschlossen wurden: Kohlebergarbeiter im Dezember vergangenen Jahres. Reuters

So arbeiteten sie vor dem Zwischenfall in der Mine von Zonguldak, bei dem neun Kumpel eingeschlossen wurden: Kohlebergarbeiter im Dezember vergangenen Jahres.

IstanbulIn der Türkei wurden Medienberichten zufolge neun Bergleute nach dem Teileinsturz in einer Kohlegrube unter Tage eingeschlossen. Rettungskräfte seien bereits eingetroffen, berichtete unter anderem der staatliche Sender TRT Haber am Dienstag. Die Zeche liegt in der Provinz Zonguldak am Schwarzen Meer.

Erst vor drei Monaten hatte sich das bislang schwerste Grubenunglück in der Türkei ereignet. Durch den Ausbruch eines Feuers in der Zeche in Soma waren 301 Kumpel ums Leben gekommen. Gegen den Bergwerksbetreiber und die Regierung wurden daraufhin schwere Vorwürfe wegen mangelnder Sicherheit erhoben. Der inzwischen zum Präsidenten gewählte Regierungschef Recep Tayyip Erdogan hatte das Unglück als Arbeitsunfall bezeichnet und damit wütende Proteste ausgelöst.

Von

rtr

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