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30.09.2013

20:28 Uhr

Uno-Report

Klimawandel schreitet weiter voran

Tropische Hitze, heftige Stürme, Überflutungen: Von der Zukunft in einigen Teilen der Welt malt der neue Uno-Klimareport ein düsteres Bild. Besonders hart trifft es diejenigen, die schon jetzt nicht viel besitzen.

Zwei Jungen vor den Auswirkungen der Dürre im Norden Kenias. Besonders Entwicklungsländer in Afrika wird der Klimawandel noch härter treffen als bisher. dpa

Zwei Jungen vor den Auswirkungen der Dürre im Norden Kenias. Besonders Entwicklungsländer in Afrika wird der Klimawandel noch härter treffen als bisher.

StockholmWenn es um den Klimawandel geht, ist Europa im internationalen Vergleich wahrscheinlich ein geografisches Glückskind. Andere Regionen treffen die Veränderungen bis zum Ende des Jahrhunderts wohl mit viel mehr Wucht, schreiben die Forscher des Uno-Klimarats im ersten Teil ihres neuen Reports. Am schlimmsten könnte es die treffen, die schon jetzt unter extremen Klimaerscheinungen leiden: Für weite Teile Afrikas rechnen Wissenschaftler in Zukunft etwa mit mehr Dürren, für einige Regionen Asiens mit mehr Überschwemmungen und verheerenden Stürmen.

„Der Klimawandel wird die größten Auswirkungen auf die armen Menschen in den Entwicklungsländern haben“, sagt Stephan Singer, Direktor Europäische Klima- und Energiepolitik bei der Umweltschutzorganisation WWF. „Bangladesch oder Indien sind klassische Beispiele. Dort leben die Menschen in Hütten an der Küste oder direkt am Meer, die einfach überflutet werden.“

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Mehrere zehn Millionen Menschen in Entwicklungsländern könnten nach Singers Einschätzung von den Klimaveränderungen wie schnell steigenden Meeresspiegeln und mehr Hitzewellen betroffen sein. „Ihre ohnehin fragile Lebensgrundlage wird dadurch zusätzlich gefährdet.“ Wenn wegen Dürreperioden die Ernten in Afrika knapper ausfielen, beeinträchtige das die Lebensmittelsicherheit.

Solche lebensbedrohlichen Schatten werfen die Uno-Klimadaten für Europa nicht voraus - auch wenn es Studienergebnissen nach wahrscheinlich deutlich mehr extrem heiße Sommertage und Extremniederschläge bei Unwettern geben könnte.

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

30.09.2013, 21:00 Uhr

Das kommt davon bei wachset und mehret euch, sowie Konsum ist alles. Aber, wir sind alle nur Gast auf Erden!

vandale

30.09.2013, 22:36 Uhr

Gem. dieser Oekosaga soll eine Klimaerwärmung für Stürme und Fluten sorgen. Gem. anderer Berichte des IPCC sollen die Temperaturen in den hohen Breitengraden überproportional steigen. Dadurch würde sich das Temperaturgefälle vermindern und die Zahl der Unwetter eher sinken. Insgesamt sind die Aussagen der Oekoklimaforscher ziemlich beliebig.


Vandale

Account gelöscht!

01.10.2013, 00:29 Uhr

Erwarten wir; könnten; ist anzunehmen; die Wahrscheinlichkeit....

Die verwendeten Klimamodelle? Also gibt es mehrere Modelle. Darunter gibt es mit Sicherheit auch welche, die keinen Klimawandel belegen.

Aber kann man doch mit dieser Panikmache eine Menge Geld verdienen, das nimmt man doch gerne mit. Gerne mitgenommen werden auch die diversen "Gipfeltreffen", zu denen man im Kanzlerjet mit großen Gefolge einschwebt und es sich gut gehen lässt, natürlich an den schönsten Plätzen dieser Welt.

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