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13.03.2011

08:26 Uhr

THW-Helfer und drei Rettungshunde starten am Samstag nach Japan. Quelle: dpa

THW-Helfer und drei Rettungshunde starten am Samstag nach Japan.

TokioEin Rettungsteam des Technischen Hilfswerks bereitet nach seiner Ankunft in Japan trotz radioaktiver Strahlung in einigen Regionen seinen Einsatz vor. „Wir fahren jetzt mit einem Bus und zwei Trucks vom Flughafen Narita los“, sagte Teamleiter Uf Langemeier. Ziel sei der Ort Tome in der Präfektur Miyagi nördlich der Stadt Sendai.

„Es kann aber sein, dass wir abdrehen“, sagte Langemeier zu aktuellen Berichten über eine stark erhöhte Radioaktivität in Miyagi. „Wir wollen die Gesundheit von niemandem aufs Spiel setzen. Aber im Moment ist die Situation so, dass wir ausrücken.“

Die Mannschaft bestehe aus 41 überwiegend ehrenamtlichen Helfern und drei Rettungshunden. Zur Ausrüstung gehören Wärmebildkameras, Ortungsgeräte, eine Betonkettensäge und Schneidegeräte für Stahl. „Die Stimmung in der Truppe ist gut, wir sind hoch motiviert“, sagte Langemeier. Ein Vertreter der japanischen Regierung Reise mit.

Das THW-Team habe eine Ausnahmegenehmigung, die eigentlich gesperrte Schnellstraße vier in Richtung Norden zu benutzen. Die Entfernung beträgt etwa 400 Kilometer. Die Präfektur Miyagi wurde besonders hart vom Tsunami getroffen.

Die erste deutsche Hilfsmannschaft des THW war in der Nacht zum Sonntag im japanischen Krisengebiet eingetroffen. Die Maschine mit 38 Helfern, 3 Spürhunden und 12 Tonnen Material an Bord war am Samstag um 13.30 Uhr vom Flughafen Hahn in Rheiland-Pfalz gestartet. Der Abflug hatte sich um fast eine Stunde verzögert, weil für die Ladung wegen der Explosion in dem japanischen Kernkraftwerk zuvor noch sogenannte Dosimeter zur Messung radioaktiver Strahlung herbeigeschafft werden mussten.

THW-Präsident Albrecht Broemme sprach angesichts der dreifachen Gefahr durch Nachbeben, Tsunami und radioaktiver Strahlung von einer „auch für den Katastrophenschutz besonderen Situation“. Es sei klar, dass die deutschen Hilfskräfte „selbstverständlich nicht“ in radioaktiv verseuchte Gebiete geschickt werden. „Die Japaner würden nichts riskieren, um Ausländer zu gefährden“, versicherte Broemme. Falls sich die Lage vor Ort verschärfe und das Team gefährdet sei, würde man es sofort zurückrufen.

Kommentare (3)

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13.03.2011, 08:39 Uhr

"Hohe Strahlung"? Wo bitteschön herrscht denn in Japan hohe Strahlung? Machen wir jetzt alle in Greenfraud? Wir sollten vielleicht erst einmal die Fakten abwarten, und nicht auf der Basis von Phantasieszenarien grüner Aktivistengruppen Mutmaßungen anstellen.

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13.03.2011, 08:40 Uhr

"Hohe Strahlung"? Wo bitteschön herrscht denn in Japan hohe Strahlung? Machen wir jetzt alle in Greenfraud? Wir sollten vielleicht erst einmal die Fakten abwarten, und nicht auf der Basis von Phantasieszenarien grüner Aktivistengruppen Mutmaßungen anstellen.

virus

13.03.2011, 10:17 Uhr

Glauben Sie nicht das eine solche Reaktion unangebracht ist? Die japanische Regierung bestätigt doch, das nördlich des Kraftwerks zum Teil die Strahlung um das 400 fache anstieg. Ich glaube Sie haben leider keine Ahnung wovon Sie reden, das ist nicht nur Staub oder Wind sondern ein Tod, den man weder sieht noch hört. Erst wenn man einen bleiernen Geschmack im Mund verspürt weiß man, das es das war. Dann folgen innere Blutungen, Entzündungen, Mutationen bei der Zellteilung (Krebs) und zum Teil sogar Hautverbrennungen ohne das jemals Feuer die Haut berührt hat! Und letztendlich folgt der Tod im Zuge einer Infektion oder eines Multiorganversagens.
Ich kann leider nicht erkennen, warum man Strahlung und die Warnung davor auf die leichte Schulter nehmen sollte. Und so einen Kommentar zu einem Artikel über die Rettungskräfte des THWs die Ihr Leben riskieren ist respektlos, deplaziert und Sie sollten sich schämen.

Guten Tag

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