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30.06.2012

13:05 Uhr

Unwetter in den USA

Drei Hitzetote nach Stromausfall

An der Ostküste der USA müssen derzeit Millionen Haushalte bei mehr als 40 Grad ohne Klimaanlage auskommen. Heftige Stürme haben für Stromausfälle gesorgt. Laut Medienberichten hat die Hitze bereits drei Tote gefordert.

Zwei Kinder kühlen sich in Washington ab. Dort herrschen zurzeit Temperaturen von mehr als 38 Grad Celsius. dpa

Zwei Kinder kühlen sich in Washington ab. Dort herrschen zurzeit Temperaturen von mehr als 38 Grad Celsius.

WashingtonMitten in einer Hitzewelle haben heftige Stürme im Osten der USA zu massiven Stromausfällen geführt. Die Blackouts hätten fast vier Millionen Haushalte getroffen, berichtete der Sender CNN am Samstag. Allein im US-Bundesstaat Virginia blieben demnach mehr als eine Million Haushalte im Dunkeln. Bei Temperaturen um die 40 Grad müssen die Betroffenen somit ohne die kühlenden Klimaanlangen auskommen.

Mindestens ein Mensch kam bei dem Unwetter ums Leben: Im Norden von Virginia sei eine Frau in ihrem Haus von einem umstürzenden Baum erschlagen worden, teilte die Polizei mit. Nach unbestätigten Berichten wurde zudem ein Autofahrer von einem umfallenden Baum getötet. In Virginia habe es überdies drei Hitzetote gegeben, berichtete die „Washington Post“.

Der Sturm fegte von Indiana über Ohio nach Virginia und Maryland und riss auf seinem Weg Stromleitungen, Straßenlaternen und Werbetafeln um. Auch die Region um Washington war betroffen. Die Böen erreichten Spitzenwerte von fast 130 Stundenkilometern, es gab zahlreiche Blitzeinschläge und Hagel. In der Hauptstadt Washington kam es zu Behinderungen im Metro-Verkehr, wie es weiter hieß. Es gab auch Stromausfälle.

Es könne Tage dauern, bis alle wieder mit Elektrizität versorgt seien, schrieb die „Washington Post“ weiter. Die Menschen an der Ostküste der USA leiden unter der ersten Hitzewelle des Sommers. Es herrschen Temperaturen um die 40 Grad - im Großraum Washington soll es am Wochenende sogar noch heißer werden. Im Bundesstaat Colorado haben die Menschen derweil mit verheerenden Waldbränden zu kämpfen.

Von

dpa

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

30.06.2012, 13:45 Uhr

Die Natur braucht uns nicht....

lippe

30.06.2012, 13:47 Uhr

Kein Wunder bei dem Stromnetz, das die ja haben! Und die wollen Weltherrschaft im digitalen Zeitalter?? Alle einbißerl heiß gelaufen, heute sieht man es real. Die sollen endlich mal die 40cm Erdhub abheben und ihre Stromkabel professionell versenken!!

Sebastian

30.06.2012, 20:31 Uhr

@ Lippe - das sind hier interessanterweise insbesondere die unterirdischen Kabel und Verteiler die bei sintflutartigem Regen ausfallen, überirdisch sieht zwar ziemlich hässlich aus, ist aber schnell wieder repariert.

Allerdings muss ich gestehen zahl ich lieber weniger Steuern und nehme dann mal einen Tag Stromausfall in Kauf ... herzliche Grüsse aus Maryland und weiterhin viel Erfolg beim Refinanzieren der Eurozone (inklusive professioneller Versenkung sämtlicher Stromkabel in Griechenland, Italien, Spanien und Irland) ;)

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